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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
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zeitigem rat, vncl als wir beste ytzo versten, auf vnsern Eid, daz die egenantenvon München bey solichen iren briefen, gnaden vnd freiheiten vnd guten gewon-lieiten vnd bey allen iren gesetzen genczlichen beleiben sullen, vnd wie sie invorgenanter masz ir mitburger gestrollet habent, ir Stat verboten liabent, vndnemlichen vber die sie versigilt vnd brief geben vnd sich versclxriben, vnd dieauch brief vber sich selbes gehen haben, sie sein hin auszen oder dortinnan,das sie des auf vorgenant ir hrief vnd gnade gut macht haben vnd thun sullenvnd mugen, vnd daz ez gentzlich dabey beleiben sol, vnd vnser egenanteSweger vnd ir Erben sullen die egenanten ingesessen von München vnd irErben vnd naclikomen bey allen vorgenanten gnaden vnd briefen vnd bey derstraff, die sie in vorgescliribner masz getan haben, gentzlichen beleiben lassen,gnedichchen halten vnd sie des schirmen vnd hanthaben gein aller meinclich,wo vnd wie des not geschieht, vnd darwider nicht komen, noch sein, wedermit gewaltiger bete, noch in dhein weise, wenig noch vil. vnd ob ymand an-ders dawider tliiui oder yn feintschaft trüg oder tragen wolte, wie das bekeme,des sullen sie den egenanten von München czulegen, begesten (sie!) vnd ge-trewlich vnd gnediclich beholfen sein vnd. vorsteen on alle geuerde, mit gan-czen irem vermugen, als oft in des not geschieht. Ez sullen auch die vonMünchen solcher straff, die sie den iren mitburgern getan haben, dhein engelt-nisz noch vngnad von vnsern obgenanten Swegern, nach von nymand andersnicht haben, noch gewynnen in dhein weise, wenig noch vil. Ynd were auch,daz dieselben von München sich zu ymand verbunden oder besunder verbril'tlietten wider ir obgenante herschaft, daz sol genczlichen ab sein vnd furbaszdhein kraft haben, vnd sie sullen des auch furbasz nicht thun, ez geschee dannvon vberfarnisz wegen in vorgescliribner masz dises vnsers Spruchs. Nemlichsprechen wir auch: ob der Burger zu München einer oder mer von der ob-geschriben Leuffe vnd sache, oder von forcht, oder von welcherley seinernoturft das Wer, von München in ein ander Stat, Slosz oder Marckt, in deregenanten vnser Sweger, oder ir vettern liertzog Stephanz oder herezog Lud-wigs lande vnd gebiet varen wolte, in dem lande zu obern Beyern vnd nichtauserhalp, daz mag er wol thun, vnd sol er leib vnd gut des von ydennan,vnd wenn er varen wil oder vert, von yderman vngeliindert sein aller sach.Es sullen auch die Planeken. vnd die vngewonliclien Erker, die gein der vestengemacht sein in disen leuffen, auch gentzlichen abgetan werden. Auch dieGraben, die die von München aussen vmb die mawer gemacht haben, ob sieymand darinne vbergriffen, oder daz sein abgegraben hetten, das sie dheinenZuspruch darvmb haben sullen, weder mit recht, noch 011 recht, er wer Inneroder ausz der Stat, doch nemlich auszgesatzt, ob der herschaft an iren Mulen

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