Anlasz briet von beden Seiten darvinb mit iren Anhangenden Insigeln ver-sigilt geben haben. Ynd hervmb, wann vns alzeit ir zweyung, krieg vndvngnade getrewlichen leit gewesen seind vnd noch seind, als billichen ist:Darvmb so haben wir angesehen solicli grosze vordurpliehe Scheden, die yndauon komen mochten, vnd haben vns sulicher sache vnd zweyung angenomenvnd vnderwunden zu riechten in der masz, als vor vnd hernach geschribenstet, vnd haben mit vnsern guten freunden vnd mit vnsern retheil darvbergesessen vnd beder partey wort, brief, freiheit, gewonheit vnd furlegung ver-höret. Wann wir nü alle ir Spruch vnd zweyung beder partey mit der mynnegutlichen, nach der Anlasz brief auszWeisung, gerner entriebt hetten, dann auffden Eyd, daran wir vns tleissichchen versucht haben, vnd des wir doch nichtfolge fluiden von beden teylen, So haben wir auszgesprochen, vnd sprechennach vnserm besten versten vnd wissen zu disen zeiten nicht bessers aufvnsern Eyd, als hernach geschriben stet. Zum ersten vnd vor allen dingensprechen wir, das bede obgenante vnser heben Sweger, vnd wer auf irem teilzu yn gewant ist, der egenanten von München, ir aller gemeinclichen vnd iriglichs besunder Gnedigen herren, vnd aller ir helfer vnd wer auf irem teil zuyn gewant, oder in den Sachen oder kriegen verdacht seind mit worten odermitwercken, heymlich oder olfenlich, gnedige herren vnd gute freunde seinsullen. Ynd des geleichen sullen die von München aller der, die in dem kriegvnd in den Sachen auf vnser Sweger teil verdacht seind oder gewant seind,auch gut freunde sein getrewlich 011 alle geuerde, Was sich von des ytzunelekriegs wegen verlauffen haben. Auch sprechen wir, das alle gefangen aufbeden teilen ledig sullen sein vnd ledig gelassen werden auf ein siecht vrfehe,on alles wegern vnd verczilien, vnd was Schätzung, gedinges, Atzung, oderwelcherley Schätzung noch vorhanden ist, ez sey verdingt, verbriefet oder ver-bürget, oder nicht, das sol alles genczlich bederseit absein, vnd was Sloszevon beden teilen in dem krieg gewunnen weren worden, dieselben bederseitsullen lediclichen wider vbergeben werden den, der sie vor gewesen seind.Auch sprechen wir nemlich, ob die egenanten von München gemeinlich, oderir einer oder mere besunder, in vorgangner zeit biszher vnd auch yn den vor-genanten kriegen vnd zweyungen ichts getan oder gehandelt lictten, wenigoder vil, mit worten oder mit wercken, heymlich oder olfenlich, daz wider dieegenanten vnser Sweger gewesen were, darvmb sullen dieselben vnser Swegervnd ir Erben vnd nachkomen der egenanten von München, ir aller gemeinc-lichen vnd ir iglichs besunder, gnedige herren sein vnd das furbasz ewiclichnymmermer gein yn rechen, noch eifern, noch in vngnade aufheben, mit Wor-ten oder mit wercken, heymlich oder olfenlich, vnd sie sullen weder an irem
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