CCVII.
Hie dtailf Miindjen mill ijjren Munst mit ktt ipi^agtn (Ernst nnti MI je I üi in Inirrntmrdj linrggrnf Jntkid) j\\ liirnkrg austrügen lassen.
25. Mai 1403.
Wir, die Bürgermeister, Rat vnd Burger gemeinlieli Reich vnd arm zuMünchen, Bekennen vnd verielien offenheh an disein brief allen den, die in an-sehen oder hören lesen, vmb sulicli czwitracht, krieg vnd vngenad, die dieHochgebornen fursten, herzog Ernst vnd herzog Wilhelm Pfalczgrauen beyReinvnd Herzogen in Beyern, vnser gnedige herren, mit vns gehabt vnd vns auchdarvmb entsagt habent, daz wir des auf ein gantze berichtung czu dem Hoch-gebornen fursten, Hern Fridric/i Burg grauen zu Nu?' einhery, vnserm gnedigenherren, gegangen vnd bey im beliben sein auf ein gancz ende, vnd sol auchauf seinen auszspruch ein ganeze berichtung vnd süne sein getrewlich vnd onalle geuerde. vnd er sol vns auch versorgen nach vnser brief Weisung, trei-bet, Recht vnd gute gewonheit, nach vnser noturft, vnd das sol geseheen mitwissen oder mit einer gutlicher myniie; Mochte er des abir nicht wege finden,was er dann für ein Recht auf den Eyd spricht, dabey sol ez beleiben, vndwenn wir denselben bestetbrief *vnd versorgnisz nach seinem auszspruch aufden Eyd oder mit der mynne, als obgeschriben stet, haben, So sullen vndwollen wir vnuerzogenhehen den obgenanten vnsern gnedigen herren, herzogErnst vnd herzog Wilhelm vnd iren Erben, darauf sweren vnd huldigen, alsvnsern rechten Erbherren, vnd daz wir daz alles getrewlichen vnd 011 allegeuerde stet vnd vnuerruckt halten sullen vnd wollen, haben wir dem vor-genanten vnserm gnedigen herren dem Burggrauen bey vnsern eren, Eydenvnd trewen versprochen vnd verheiszen. mit vrkunde vnd kraft diez briefs,den wir im darvmb geben, mit vnser Stat gemeyiicm anhangendem insigilversigelt, zu München, an dem freitag nach vnsers herren Auffart tag, Annodommi Millesimo Quadringentesimo Tercio.
Original im lönigl. lairiärijrn äifiriisnrrijiuf.