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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
179
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Sweyggern von Gundelfingen erloszt hatc **), das man darumb sol faren in einerber kuntschaffte, da ze erfar'en, wie es vnser Oheim selig Burggrauf fridrichyczgenante fanden habe, da sol vnser Oheim Burggrauff fridrich egenant beybeliben; weres aber Sachen, das sich an der kuntschaffte erfände, wie vnsersOheims Fridrichs lierre zu havdekg altvordern vnd auch er das herbraucht

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hetten in derselben vorgenanten zeit, E es in vnsers Oheims Burgrauf fridrichsseligen liande komen were, dabey ycz vnser ohemen von haydeck auch belibensullen. Es ist auch berette worden, das die egenant vnser Ohemen bayderseytenwol fircziehen mügen bricfe vnd was In zii der kuntschaffte nücz vnd gilt ist.vnd sullen auch bayderseyten deheiner dem andern sin kuntlüt nilxt wenden,noch darumb destder feynder niht sin denselben kuntlüten, die daruinb sagen.Es ist auch berette, das wir, die obgenanten drey, fridrich Byschoffe zu Eystetenvnd luclwig vnd fridrich Grauen zu Otingen, den egenanten vnsern Ohemen einengemaynen man geben sullen, die kuntschaffte zuuerhoren, dasselbe wir also ge-tan vnd Inen Aulbrechten Erlacher zu einem gemaynen man geben haben, vnddenselben die egenanten vnser Ohemen darumb bayderseyten ernstlichen vndeingefarlich bitten sullen, sich der Sachen anzenemen, vnd sullen darezu seezen,vnser Oheim Burgrauf fridrich egenant drey, vnd vnser ohemen von haydeckdrey, die kuntschaffte trewlich zuuerhoren vnd zuuerschriben, doch das diekuntschafft also scy, das yederman zu siner kuntschaffte bitten mage ze sagen,wen er wil, vnd dieselben, die dann also beten werden, oder mit denselben dahinkomen, von bayden parteyen, die sullent ir Sachen freuntüch furtragen vnd mit-einander nihts ze schaffen haben, dann freuntlichs vnd gutlichs. Es sullen auchdie Siben, die dy kuntschaffte verhören sullen, furselien, das, die dy kunt-schaffte sagen werden, zu den heyligen sweren, als dann kuntschaffte rechtist, vnd auch sulch leut.sien, das man billich ein kuntschaffte von In verhörensulle, vnd auch von bayden herren weder leibe noch gut haben, vnd auch sy dieSache selbe nih t angange, vnd weres dann, so die kuntschaffte verhöret wurde,das die als lüter an ir selbe würde, das die Siben, die also dy kuntschaffte ver-hören süllen, sich darüsse verrichten mochten, vnd baydtail daran benügte,das were wol vnd gut; Mochten sie sich aber darusz niht verrichten, So sullenSye dy kuntschaffte wider an vns, Grauff ludwigen vnd Grauf fridrichen ege-nant bringen, als A lf einen gemaynen man, oder an vnser einen, ob der anderdabey niht gesin mochte, vnd sol aber yetweder teyl darezü seezen drey; wasdann der mererteil an einem rechten darumb vszspricht, nachdem vnd diekuntschaffte verhöret wirt, dabey sol es beliben, ob man das mit der mynneniht abgetragen mochte, vnd in demselben furtragen, ob die kuntschaffte alsofür vns Siben getragen würde, da sol vnd mage aber yetweder teil furziehen