selben gute vnd lehen alle also vor mir ingerichte erclaget vnd eruollet hete,do bat er mich fragen einer vrteil, ob yemant hintter im auf die selben guteerclagt vnd eruollet, also das er sein nücht geware würde, ob im das wolbüliehen vnd zu recht kein schaden bringen solt, manverkünt im dann daz vorzu hause, zu hofe oder vntter äugen, mit Gerichts briefen vnd boten, also dazer sein gewar würde, dasselbe warde im erteilt mit gemeiner volge vnd vrteilauf den eyde. Mere warde im erteilt, was er vnd sein helffer an den selbenseinen erclagten guten vnd lehen teten, doran solten sye nicht gefreuelt nochgetan haben, das sie weder pessern oder puessen solten gen lantfriden, lant-gericliten, noch gen yemants, vnd sol man dem vorgenanten herren BurgrauenFridrich dorüber zu scliirmer geben, wes er begeret, von dez landgerichtswegen. Geben mit vrteil, vntter dez lantgerichts insigel, ainDynstag vor sandMatheis tag dez heiligen zweifboten, nach Cristi gepurde vierczehen hundertiare vnd dornach in dem andern jare.
(Original im Xöttigl. Inirisdjcn StidjsnrdjioE,
mit anh. Landgerichts - Siegel Friedrich's V. Vergl. Nr. CXXII.
CXLYI.
23. Februar 1402.
Fricz Cleiu, zu den zeiten Heinzen Dingsleben Knecht, quittirt dem Burg-gräflichen Hofmeister, Ritter Irenfrid von Seckendorf^ den Empfang von siebenGulden für ein pferd, daz er vor der weiden in Burcgroff Fridrichs dinst verlor;desgleichen über neun gülden, die er seinem Junckern Heinzen bringen undder sie fürbass, von des Burcgraffen wegen, geben schol Vlrichen Schilling zuKungsberg.
Geben unter des geystlichen herren Albrecht von Weidenberg Insigel,an sand Mathias Abend, Anno XHII C. secundo.
(Original im Sänigl. JJnir. ^rnuinjinlnrrijiuc ;n Samberg.
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