wir für einen scliedlichen man haben vnd halten vnd den straffen vnd püszensullen in allermazz, als man einen schedlichen man straffen vnd puszen sol, alzvorgesclirihen stet. Wir behalten vns auch maht vnd gewalt, andrer fursten,Grafen;* herren vnd Stete yn dise eynung zu nemen vnd disew eynung zu myn-nern. zu meren vnd bessern, ob wir vns des miteinander beraten vnd vbereinwerden. Were auch, daz vns er einer seinen oder des andern oder der andernherren dyner, mannen oder vntertanen schuld schuldig were, darüber sol sichderselbe herre mit dem fordern gutlichen oder freuntlichen verriehtten. Idettaber, oder gewunn vnser ehies dyner manne oder vntertan, einen oder mer,zu dem oder dem andern herren, vmb andrer schuld oder vordrung, ihts zusprechen, so sol dem oder den selben clagern der herr, zu dem die clag ge-schilit, tage yn seinen hoff bescheiden vnd ym daz reht auf seinen erbernrate fünf oder siben lassen wider faren nach der manung yn den nehsten vierwochen; Yerfellet dann der herre dem clager ihts, daz sol der herre ym richttenvnd bezaien, oder yn dez habendig machen, alz daz das reht erfunden hat on-geuerd. Geschee des nilit, wurd darüber der herre von dem clager angriffenoder gepfendet, dy pfant sol vnd mag der oder dy, die also gepfendet haben,füren oder treyben in daz liehst gerillt dabey, daz des gepfentten herren nilitist. darynn man sy lassen [sol], vnd wolte man sie darynn nicht lassen, Soinugen sy dyselben pfant furbazz treiben oder füren in daz nchst gerillt dabey,vnd sullen der pfender vnd sein helffer mit den pfänden pfentleich gebaren,also, daz sy dyselben pfant vor dem richtter oder schepfen desselben gerihts,darein sie gepfendet haben, aufbieten vnd auszgeben sullen auf reht vnd aufBurgen; Were aber, daz dyselben pfand nymand auf reht vnd auf Burgen ausz-nemen wolt, weren denn dy pfand ezzende, so mag sy der pfender nach dreyentagen mit vns er n, des rihters oder der schöpfen daselbst verkawffen ongeuerd,Weren aber dy pfant ligende, so moht sy der pfender nach vierczehen tagenverkawffen, als vorgeschriben stet, vnd wie dy pfant verkawffet oder wazdarausz geloset wurd, dasselb gelt sol der pfender daz vierteil ym für sein kostvnd mwe behalten, vnd nilit mer, ab er anders also vil darauf het gelegt, dyandern dreyteil sol er dem herren, den er gepfendet hat, an seiner schuld ab-siahen, vnd an dem allen sol der pfender vnd sein helfer wider den gepfeiltenherren nilit gefreuelt haben ongeuerd. Were aber sach, daz der oder dy alsogepfendet vnd angriffen wurden, ymands vingen oder sust hab in Steten,Merckten, dorffern oder landen mit gepoten auf hielten, waz sy der hab odergevangen also genuszen, daz sol ye dem herren, der also angriffen ist, anseinen schulden gentzlich abgeslagen werden, vnd sullen auch über der selbenpfender wiszentliehe schulde die obgeschriben pfant, geuangen vnd hab von
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