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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
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schicken haben, ez sey vmb todsleg, vmb miszhandel, vbergriffe, erb, aigen,schulde, des sein sie vnd wir genczlichen behben bey den obgenanten vnsernherren Lantgraf Johansen vnd hern Conraden vom Eglolfstein, Meister Tewt-sches ordens, beden für einen obman, Also, daz sie darvrnb vns bederseit tagSüllen bescheiden an gelegenlich stette, do es beden teilen gelegen ist, vnd solyeder teile zwen bescheiden denselben zweyen herren, die der sache einobman sein süllen, vnd was dann dieselben vier, der yeder teil zwen darczübescheiden sol, mit den vorgenanten zweyen herren, die bed ein obman seinsüllen, oder der merer teil vnter In darvrnb sprechen mit mynne oder mitfrewntlichen rechten, dabey sol es beleiben, vnd auf die egenant teyding soles zwischen den obgenanten vnsern herren den Burggrafen vnd allen den irenvnd vns vnd allen den vnsern ein gancze richtigung vnd ein getrewer sünesein 011 alles geuerde. Vnd des ze vrkunde geben wir In disen briefe, versigeltmit der Stat ze Rotemburg anhangendem Insigel. Geben am dinstage vor vns-rer frawentag ze Liehtmezze, Nach Crists gepurt in dein vierczehen hunderti-tem Jare.

Original im löitigl. Inir. prauinjinlnrrjjiiir jtt Bamberg.

LXXIV1. Februar 1400.

Stephan Pfaltzgraue by Rine und Ilertzog in Beyern, Balthasar und Wil-helm gebrüdere Marggrauen zu Missen und Lantgrauen in Düringen, LudewigPfaltzgraue by Ryne etc., Hcrman Lantgraue zu Hessen, Burggraue Friderichzu Nurenberg und Friderich, des egenanten Marggraue Balthasars son, ver-binden sich mit des heiligen Römischen Rychs Kurfürsten, vmb einen andernRömischen König zu erwelen; und welend sie danne einen usz den gesiechtenund gepurten von den Wapen von Beyern, Sahssen, von Missen, von Hessen,von dem Burggrauen von Nuremberg oder den Graven von Wirtenberg, so wol-len sie by dem, den sie also zu einem Römischen König welen, getruwlich undfesticlich bliben.

Geben zu FramJcfurd vff dem Meine, nach Cristi geburte dusent vier-hundert Jare, vff unserer Frauwcn abent Liechtmesse.

Müller, Reichstägstheater unter K. Friedrich V, I. Vorst. S. 294 fg. Dasselbe lateinisch bei Martene & Durand,

Collect. T. IV p. 10 sqq. u. A. m.

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