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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
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heiligen Ostertag, vnd den Mantag Nach sannd Michelstag, vmb alle ver-hanndlung vnnd sach, die dy zeidelwayde beruren, vnnd Ist ein forstmaisterein Richtiger vber diesselbigenn sache, vnd besetzt das recht mit den zeydlern,vnd leset ausz In nemen vnd fordern die fursprechen. Item ein ydlicher Zeydler,der darzu geschworn hat, der hat macht zu pfenden, darumb was die zeydel-waid anrurt, So sein alle geeichtes feil lialp vnnser, vnd halb der zeydler.Item ein ytlicher zeydler, der ein zeydelwayd besteen wil, das sol er thun vorder vorgeschriben gericlit einem, das also mit dem forstmaister vnd den zeyd-lern besetzt ist, vnd soll der Zeydler recht vnd gewonhait zu den Heiligenschwern zu halden, Als Ir Recht hernachgeschriben steen, vnd wenn er dasalso besteen will, das sol er thun mit einem Schilling haller. Item wenn einerdie zeydelwaid vfgeben will, das soll er thun vor dem gerieht einem mit einemSchilling haller, mit eynem saill, mit eynem sumer, mit einer pewthaken, mitzweyen yrnen vnd einem swarm. Item welcher zeydler der vorgeschriben ge-liebt eines oder sie pede versewmet vnnd daruf nicht kome, vnd den ehehaftnot daran nicht hindert, der verfeilet zuydem gericht ein halb pfund haller, Erhab darvf zu schicken ader nicht; versaumbt er aber das dridt gerieht, dasnach den zwayen schirst körnet, So hat derselbig verlorn alle sein zeidelwaid.Item alle zeydler Erben Ir zeydelwaid vf Ire kinder vnd mögen auch die ver-kauften, hingeben ader verschicken, wem sie wollen. Item wenn auch einitheher, were der ist, ein zeidelbaid bestet für gericht, als obgeschriben stet,der mag In allen den weiden, die zu dem gericht gehören, nach des forst-maister Rat, lochen vnd wipfen, vnd die zeydelwaid arbaiten, allenthalbenvngehindert vor allen zeydlern, doch also, das er venneyden soll alle Ii-pewten vnd verzeichet pawm; Sunderlichen so sol er kaynen pawm, an desforstmaisters wissenn, nicht lochen, noch wipfehi. Item, welcher zeydler seinzeydelwaid liesz vngearbait Jar vnnd tag, derselbigen mag sich ein forstmaistervon vnnsern wegen vnderwinden vnd einem andern hinlassen. Item wer auchpyn hat vnder vns ausz den zeydelwayden, woe oder wer das sey, was sichvon der pyn wegen verlief, darumb sol ein solcher das recht nemen vnd gebenvor dem zeidcl Rechten. Item es sol kein zeydler ausz der zeydelwaid keinswarm tragen vnd In ander stock oder vasz fassen, die vsz der zeydelwaydwem; wer das vberfur, den mocht die Herschaft nach gnaden ader vngenadenstraffen; So mag ein yder in die zeydelwaid swerm tragen vnd domit besetzen.Item wer ein Te nn en abriesz ader wegk trug, wer der were, der verfill voreinem yglichen XXX Schilling haller. Item wer ein pewtten ader wipfer nyder-fellet, der verfill fünf pfundt vnd V Schilling haller. Item wer ein pewten ab-stieg, der verfil auf vnd ab X IL Haller. Item wer ein besatzten ymen steigt