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Des sechsten Buches xvil.
darinnen aller Orthen hervor-und damit ich es mit wenigen andeute/ so betrach-tet man über das alles noch mit Verwunoerungs - Augen das eingefalleneMauerwerck der alten Gebäude/die grossen Plätze/ Spring Brunnen Bild-hauer Arbeit/Schildercyen/nebens einer guten Anzahl Spitäler/ und ihrer be-sten Bequemlichkeit/ sintemahln fast eine jegliche Nation der OccidsntalischenKirche ( ohne diejenigen/welche allen Armen Nothdürfftigen so sich bey ihnenanmelden/ offen stehen) ihre absonderliche Zuflucht darinnen haben und neh-men kan; Derjenige Hospital/äei5piriro 5amc> oder des H. Geistes genannt/hat jährlichen mehr als hundert tausend Reichsthaler Einkommens.
De Stadt wird von der Tyber in zwey ungleiche Theil/ und noch Heu.tiges Tags in vierzehen Quartier/ obwohln man deren gemeiniglich nicht mehrals dreyzehen zehlet/ so die Römer durch Mißbrauch kiconi heissen/ abge-theilet.
Die i4- Quartier/die über neuntzig Pfaar Kirchen in sich enthalten/wer-den von denen Einwohnern sti stella Lolonna, clel ?vnre, cic l'/tleuulz,oder R.egvlz, stclla ?ign3,stc1(ll3m^>ircllo,cst 1/rznltevere, stel Lam^>o l^arcc», stl?anone, cti 8anr /^nZelo, clella sti Noigo, cli 8anr Luk-icbio und cst l'ric-vio genannt: die St- Peters, Kirch/ Engelsburg und das Capitolium sinddermasscn merckwürdige Gebäude daß wir auch in denen nachfolgenden Blät-tern/ eine absonderliche Beschreibung von einem jeglichen derselben anstellenwerden-
Von dem Tapitolio.
Unterdenen Hügeln/ so in denen Ring-Mauren der Stadt Rom einge-^ V-r//e schloffen liegen/ ist derjenige des Capitolii der höchst-und allerbcrühmteste: seine^ Spitze nannte man Rupes Trapeza' von welcher aus gerichtlichem Befehl dieUbelthäter vor diesem herunter gestürtzct worden sind. Auss diesen Berg hat4-2 I'arczuimuz derStvltze eine Vestung auffbauen lassen/ die von denen Gäulen/welche/ nachdem sie zu des LamM Zeiten die Stadt zuvor in die Asche gelegt/? eine geraume Zeit über umsonst und vergebens beiägert gehalten worden ist;^ . 5. vor Alters stunden auch zween Tempel darauff/ die die Heyden unter gewiß-und unterschiedlichen Eigcnschafften dem Gott Jupiter geheiliget/und habenüber das die Römer solche Höhe mit einer Menge prächtigen Gebäue und vor-^ . trefft-cher Bildhauer Arbeit/ allenthalben angefüllet und besseret; dergestaltenv^viii daß man an diesem Ort mehr Reichthums und Zicrraths/ als in allen übrigen^ Theilen der gantzen Stadt Rom/zu sehen bekommen.
Heutiges Tags betrachtet man daselbst st eontervarorio, also wird derPallist/worauffdie Zcnarorcz oder Raths-Herren zusammen kommen/genannt/und nach solchem/ derBaarsüsser-Kirch/ oder die auff die eingefalle-
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