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4 (1719) Von dem alten und neuen Europa
Entstehung
Seite
417
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Von Italien oder rvelschland. 4 l 7

-venn -oder Tummel-Platz/auff welchem die Römer vorzeiten ihre Spiele ge-kalten/herbekommen.

" Das Zchende Quartier hieß man das Diarium; auff diesem stunde dermächtige Pallast des Käysers Augusti/der auch ein Sitz des Römischen Reichs/

Down; Scciez lmpcru «.omam geneiMtt worden ist.

Das Eilffes warder Lircuz ^ximux.denman vor das aller vornehmsteGebäude/ die zu den öffentlichen Spielen und Ergötzlichkeiten verordnet gewe-sen/ schalten hatte.

Das SwölAe nannte man von dem Nahmen eines grossen Teichs/ mdem die jungen Leute das Schwimmen erlernet/l^icinam publjcam.

Das Dreschende führte den Nahmen /weminus, alldieweiln der BergkveimMZ in demselbigen Quartier begriffen gewesen.

Und endlich die Vierzehende Gegend als Transtybenna/ oder dasQMtier jenseit der Tyber'genannt/ alldieweiln solche von denen übrigen Theilendu Stadt Rom abgesondert/ und auff verändern Seiten/des Wassers gegenNiedergang gelegen ist-

Voxilcuz ein gewisser ^urbor schreibt/daß zu des Käysers /^urelizni Zei«

M/Nlcher ohngefehr zwey hundert Jahr nach dem Llauäio regieret/die Mau-m der Stadt Rom in ihrem Bezirck bey die 50000. Schritt/ (so sich aber sheutiges Tags nur auff vier Meilen erstrecken/ und nach anderer MeynungWn in 2; 000. gemeinen Schritten bestehen/) in sich enthalten haben.

Der Herrlichkeit ihrer vor diesem darinnen befundenen Gebäuen/ über die .1 zman sich nicht genugsam verwundern können/war nichts auff der Welt zu ver-gleichen: zuwissen der Renn-oder Turmer-und Schaupläyen/der Ampht-eearern/ Gallerten/ Mausoleen/ Wasserleitungen/ Triumph-Bögen/öffentlich allgemeinen Bädern/ LTlaumachten oder Seen/ auff denenOrley kurtzweilige Schiffstreite gehalten worden/und andern noch wohl hun-dert dergleWn ^lonumcmen/die alle insgemein so wohl wegen Schönheit desMarbels und sonst kostbarer Materie/ aus welcher sie bestanden/als auch Herr«

Weit der ^cKicLÄnr und künstlichen Arbeitern/ die sich dadurch berühmt ge-macht/nimmermehr genugsam können gepriesen und gelobet werden: alloieweilnaberdie Stadt Rom zum siebenden mahl mit Gewalt eingenommen und er-Agen worden/als hat sie auch cin gantz andere Gestalt und Ansehen überkom-men.

. Dn allcrgröste Pracht bestehet heutigs Tags in dem Pomp ihrer Kir^«"M/quSdenmdieSt.Peters-Kirch/undSt. Johann Lateran genannt die al-XLVll.iewortrefflichsien sind- Sie pranget zwar auch mit vielen herrlichen Pallasten/^ter welchen der Framsisch-Borghestsch-undBarbermische vor die kosibarmndrarsten gehalten werden- Die Schönheit der Strassen/ offenen Platzen/ über«W kunstreichen Wasser-Künsten und gantz Königlichen Gärten schimmertVurdter Theil. (Ggg) darin-