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4 (1719) Von dem alten und neuen Europa
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183
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Von dem Roiigrekche Preussen.

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wohneten hcydnische Bölcker darinnen/ welche die Creutz-Ritter/ oder teutscheOrdens'Rittcr^n. ,2,0. anfingen zum Christlichen Glauben zu bekehren/ undunker ihrer Vothmäßigkeit zu bringen. Diesen kam auch unter andern ?e-mi5-I2U5III. Orrc>caru8 König in Böhmen zur Hülffe/ der^n. l2ss. die Stadt Kö-nigsberg anlegte. Endlich kamen die Ritter i28 z. zu völliger Besitzung desgantzen Preussen / worinne siev'elS'.ädle bauetcn/ und solches Anfangs durcheinen Land-Meister / der Provisor l^uiU u oder lclz°illei- provincialix hiesse / regie-reken/ biß 1105». der Ordens-Meister ^izfriecluz von Früchtwangen selbstseine Residentz zu Marienburg in Preussen nähme. Weil aber die Ritter zuweilum sich griffen/ so geriethen sie mit denen Königen von Pohlen in schwere Kriege/und da sie das Land gar zu sehr drückten/ so ergab sich ein guter Theil von Preus-sen/ wo dieStadte Dantzig/ Thoren/GbingundCulm liegen '454- anden König in Pohlen L-Mmirum iv. Bon der Zeit ward Preussen zertheilet /und ist niemahls wieder zusammen kommen. Die Creutz.Herrn führen zwardeswegen einendreyzehen jährigen Krieg/ mustcn aber dennoch 1467. unterihrem Hochmeister ^uäcivic» von Erlichshausen / das vördere Theil von Preussen/wo Dantzig / Sulm/ Thoren / Mariedurg/ Elbing/ Ermeland und Michelauliegen / an die Cwn Pohlen ccüiren. Das Hintere Theil wo Königsberg lieget/das behielten die Ritter des Teutschen Ordens / mit der Bedingung / daß sie esin Zukunfft von Pohlen zu Lehn tragen wolten. Es konnten aber dennoch dieKriege mit Pohlen nicht vermieden werden/biß der Hochmeister / Marggraf/U.bcrmz von Brandenburg 152 s. in dem Frieden mit dem Könige 8izi5mun-äc>i. in Pohlen das h ntcrstePreussen/ als ein weltliches Hertzogthum bekam/davor er versprechen muste/ daß er und seine Nachkommen selbiges von Pohlenzu Lehn nehmen wolten. Das Wapen des neuen Hcrtzogthums Preussen solteein schwacher Adler seyn. Solchergestalt hatten die Teutschen Ordens-Ritter inPreussen ein Ende / deren Hochmeister hernach zu Mergenlheim in Francken rcsi-ä-ret bat. Dieser ^!berru8 führet? die Evangelische Lutherische Religion inP/eussen ein. Als Hechog ^lberruz von Preussen ^n. 1 ;68 den 20^larrü starb/so succeciirele jhmseinSohN^lb>MU8?Zstericu8, Hkltzvg in PttUsseN V0Nrs68.blß dasichScolHuiz 5iiüericu5, Marggraf von Brandenburg'An«spach wegen Blödigkeit des Hechogs / des Regiments von 1578. biß 1604.anmassete. Nach dicsim ward Churfürst ^oacbimuz 5rlstcricu5 zu Brandenburg^ämimssrzrv2 von Preussen / von >6os. biß 1607. welchen in derür-rion dessen Sohn ^o2cbimu8 5iAi8munciu8, Churfürst zu Brandenburg/ von16O?. biß 1619 folget?. Da nun der blöde Hechog ^Ibenu8koclcricu8 inPreussen /^n. 1618. starb/ so tucccüirete Churfürst ^oacblmu5 Agizmunälu zuBrandenburg / welcher dessen Tochter /^nnam zur Gemahlin hatte. Diesem tuc-ceäirete sein Sohn Churfürst Lcor»iu8 Wilhelme zu Brandenburg von /^nnc»1619. biß 164s. zu dess n Zeiten der König in Schweden/ Luttavuz^sioii'buz die

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