von dem Königreiche pohlen.
11. Framnburg/1-ar. ?raucnburAum, kin Städtgen am Frischen Haff/ hatauffeinem Berge die schöne Dom-Kirche/ wo der Dom-Herrn Luuen sindHier ist der berühmte KwkcM2ncu5 VON Thorn bürtlg/ I41calaus dopernicusL-monicuz gewesen.
12. Tolckemit ein Städtgen am Frischen Haff/so andere zum Gebiethevon Marienburg rechnen.
Braunsberg/ 1-ar. iZrumberza, eine Stadtfast am Aueflusse dersarge in das Frische Haff/ hat ein ^smrc»Loi!cZium. Hier wird schöner Agt-stein gefunden. Der Frische Haff oder Meer-Busen der Gegend wird Larei»
Nisch ^i»U5 agu- ciulcix geNkNNkt.
IV. Rletn-pomniern/ oder pomerellien/ l.ar. eine
Landschafft welche mit Sand/ Holtz und Bergen angefüllet ist. Hierinne sindfolgende Oerter zu mercken.
i. Danytg/l-ar. Vanci5cum>0der <3cclanum, eine grosse/ schöne UNd Mit ^e/--öo/Ähohen auchstarcken Wällen/(daran über l 9. Bollwerckesind)bkvestigte Stadt/an einem Arm der Weichscl/etwa eine Meile von der Ostsee gelegen. Sie trei-Beschmd.bet mit Geträydig sehr starcke Handlung. In der Stadt fiüssen die Fluss« Mod-^^l^lau/ welcher die Stadt in die alte und neue Stadt theilet/ und die Radeune-Die Einwohner sind theils Evangelischer/ theils Reformier/ theils Catholi-scher Religion. In diesem Orte stecket ein grosser Reichthum/ daher auch meh-rmtheils steinerne Häuser und schöne Kirchen zu finden sind. Sie war vorzeiten-^ V 'eine von denen vier vornehmsten Hansee > Städten. Ihr Hafen / und Canal 'befördert die Handlung nicht wenig/daher sie auch fast mit allen Nordischen Lcm- 'dcrnhandelt. Die Marien-Kirche/welche die Catholische haben/ist die Präch-vAtigste unter allen. Die graue Mönchs-Kirche/ oder die Kirche zur Heil- Drey-Einigkeit gehöret denen Evangelischen/ und ist dabey das berühmte Evangelischee)-MN2smm, welches viel geschickte Männer zu Lehrern gehabt diese Stadt ist ./I.e. 1164. von x^aläemaru I. Könige in Dännemarck angeleget/ und daher ^ ^ 'i)znz>viLlc,endlich Dantzig genennet worden. I ward sie von denTeutschen Ordens Riktern erobert/und r?4?> der erste Stein zu der Stadt-Mauer geleget- Im Jahr 1454- begab sie sich unter den Schutz der CromPohlen ' und erhielte von dem Könige daümiro 111. viele Freyheiten und Herr- "liche ?riväeAi2, welche hernach ihren Reichthum nicht wenig befördert haben.
Sie soll über zweymahl hundert tausend Einwohner, haben- Die Pohlen" 'nennen sie (Zä-mzke, daher einigt muthmassen/ der Nahme sey so viel als L«-mit Beysetzung der Sclavonischen Endung 5clce, so Stadthe'sset/daher denn vancke, oder eäanxlcc kommen. Ihr Gebiethe erstrecket sichim Umkreiß auf iv.Meilen.Uber die Vorstädte/Schottland-Bifchosssb-rg/und Stolyenberg hat der Bischoff von Cujavien zu gebiethen. Dcr grösteTheil der Einwohner/nnd dtrgantze Räch sind Evangelischer Religion- Das
(U) ? Rath-