Von denen Cojacken.
Herrn/oder General/ welcher von ihm äepenäk-ete/ und räumete ihnen unterKiv>v ein ansehnlich Stück Landes in der Ukraine/ nebst der Vestung l'ccbu.mcrov^ am Dnicper Anno I ;?6. ein wo sie hernach alle Beute/ Fahnen unddergleichen zusammen schlepten- Vor diese und erlangte Privileg
haben sie hernach denen Pohlen grosse Dienste geleistet/ und gleichsam zu einerSchutz-Mauer gedienet- Weil sie aber die erlangte Freyheit mißbrauchten/und auch in Pohlen selbst streifftcn / so woltcn die Pöhtcn dieses unbändigeVolck mit guten Gesetzen einschrmcken/ an welche sie sich aber wenig kehrten/und nach des Königes Tode gar i-ekelln-etm- Ihr General Johannes Poclho-via ward zwar in der Schlacht gefangen und enthauptet/ doch rch-M-ten sie/wno 1596. zum andernmahl/ und hatten Anfangs wieder den PohlnischenGeneral Zolskieuki einige Vortheile/wurden aber hernach genöthiget ihren Feld«HerrnNelevaiko auszulieffern/ dem der Kopff vordieFüsse gelegetwurde. Der-gleichen kara hatten auch andere Generals/ daher sie von i6l8.biß i6)6.ziemlich gehorsam gewesen-
Im Jahr rsz?. beunruhigten die Kosacken mit grosser Machtdie Pohlen /--c/,/«,.und Litthauer/und breiteten sich durch die gantze Ukraine aus/daher sich der Kö-nig in Polen genöthiget sahe/ihnen die Vestung K/uäacK oder Hudack
am Dnlpcrvor die Nase zulegen/ welchen neuen Vestungs-Bau die Tosackenvergeblich mit proreäiren abzuwenden suchten- Sie wurden auch /^nno 16 z 8.vondem Pohlnischen General Potoski crlichmahl geschlagen/ und endlich ihrMo-Herr Pauluki gefangen/und bey Warschau enthauptet- Darauffmustensiedie Vestung Techtimcrow in der Ukraine denen Pohlen wieder einräumen.
Endlich setzte der KönigMz-lltl-zus sie wieder in vorigen Stand/und gab ihnenLoiiäimum Lbmieünzlci zu ihrem -Obersten/ oder Feldherrn, 1647.wurde dieser von dem Cron Fändrich gar sehr Ztkromiret/und muste
geschehen lassen/daß die Pohlen seine Mühlen abbranten seinen Sohn grausamprügelten/ und dessen Gemahlin schändeten. Doch er hieng sich an die Tattarn/fiel mit grosser Macht in Pohlen/ und liesse etliche tausend Mann niederhauen/daher die Cron-Pohlcn /^nno 164? mit denen Kosacken/als mit einer besondernRepublique einen Frieden schlicssen muste. Nach der Zeit haben sie denen Rus-sen und Türcken mehr Dienste als denen Pohlen gethan/ biß König sobannezin. inPohlen sie ziemlich wieder auffseme Seitebrachte/ als er wieder die Tür-cken Krieg führete. H 1668. hatten sie zwey unterschiedene Feldherrn/und müssensich mit den Russen herum schlagen. Jenseits des Dnicpers commznciircte derFeldherrör-ucbo^^lc^und disseits desDniepers der FeldherrvorOZ^cnsIco,wel-cher jenen hernach tödrete/und sich an die Öttomannische Pforte ergeben wolte/
Weiler wegen des Stillstandes sich wedermit denen Polen noch Russen verglei-chenkonte. Zu unsern Zeiten war P)dil/^dlL5 Feldherr derZaporo-
bischen Cosacken/welcher ein Polnischer Edelmann aus der Ukraine/ und ehe-