Vön Rußland oder Mascök
Schloß Xrcmelin ergriffen. In dem Schlosse ist die Kirck, c. X! I ! <-henswürdig / wo die Czaaren ihre Begräbnisse haben- Auch die Kircke Ätau Vor dem Schlosse siehet die prächtige Kirche der Ail DrÄ f >
der Geckchte^^"^'^ V'cse'N Theile sMd d!e PMste
^aarZoroci. ist in Rußifcher Sprache so viel / als des Czaars / oder dieKönigliche Stadt / hat ihre beiondere Mauren / die Liela 5^mi/hcisset/westst!weiß / und umgiebet gegen Morgen / Mitternacht und Abend die 'Fadt ^ !gorod / wie ein halber Mond- Der Fluß NcZlma flüsst mitten bin^n ck/undg.h.I -n dir M-u.. v.s Schl-ss-S in !>>. ^
Kauff und Handwercks-Leuten gewaltig volckreich/ und findet man e ne auteA°.Ä> Ä-lch. °°unm, welch, nicht« als Bt-n/--w.ch /Höchn,« nn»Bier ausjuschencken pflegen. Hierinne wohnen auch viele vornehme Ruß.kcheHerren und Staats-Rache als Kneesen/ Bajaren/ und Simbo/aren oder derBasaren Söhne / welche cho schöne Hauser bauen. Auch sind in diesem Thei-le das Zeug-Hauß? das Gieß-Hauß/wormne stets geschickte Stück-Gicsserarbeiten / um die ^Mc^ des Lzaars in guten Stand zu bringen ; des CzaarsMarfiall? oder Pserde-Stalle / und der Pferde - Marck. Die Frisch-, undKorn Mm ckce sind auch hier,nne zu finden. ^nnv 17,2 den i z.kt ii. st. v. hatdieser Theil grossen Brand-Schaden gelitten/ wie zu End dieses 5. zu lesenisi« ^
Fcowänm. oder Acoroäom, isi durch viel gewaltige F uers Brünsie wohlum zwey Theile seines Bezucks / welchen es vor Zeiten geh bt/ ehe es meTar-tarn verwüstet / verringert worden. Sie umgiebet von einem En'e des MoskauFlusses/von Morgen biß Abend / wo sie wieder an derMoska wendet/ Kitai-gorod und Czaargorod, und hat eine grosse Anzahl Häuser. De. kleine FlußI-ckuü, fiusset durch diesen Theil »n die kloslcz, und macht durch sein viel älti«ges Ergiessen die Stadt sehr kothig. Damit aber dergleichen Unbequemlich-keiten em>as mögen gelindert werden/ so legen die Einwohner hin und wiedergrosse Bau-Höltzer uberzwerch über die Gassen/ über welche man hinnübeegehen muß/ wenn man von dem Koth nicht über und über will bedecket wer-den. In diesem Theile ist der Häuser-Marckt/ wo täglich viel Häuser zuge-hauen und spmet werden / daß man selbige hernach von einem Orte zum andernfuhren kan / woman selbige benüthiget ist. Diese Stadt wird von aussen miteiner Mauer/ Wall und Graben umgeben.
8ncli2?z A-choäa, ist die Soldaten-Stadt gegen Mittag zugtlegen/ undwird durch den Fluß^o5lca, der gegen Norden vorbey flüsst/ von denen vori-gen Quartieren gesondert. Himnne wohnen die Smlizzen/ so des CzaarsMusquetters und Leib-Wache sind/ auch Polnische/Lieffländische/ Litthauiscbeund Teutsche Soldaten. Die Häuser sind niedrig und schlecht/ und die
V erheer Theil. (O) EM