vnsern Chuniclichen brief, den wir im vnd sinen Erben vormals geben habn,versigelten mit vnserem Chuniclichein Insigel, beweren vnd bestetigen mit warer
gewizzen, der her noch von worte ze worte also gesehriben stet.
*) Vnd zv vrkunde der vorgeschribenne bewerunge vnd
bestetigunge, geben wir dem vorgnanten Burchgrauen vnd sinen Erben disenbrief, versigelten mit vnserm Chayserlichem Insigel, daz dar an hanget, Dergeben ist ze Rom, an Dinstage vor Sand Valentins tag, do man zalt von Cristesgepurt Dreutzehen Hundert Jar, dar nach in dem aht vnd zwaintzigistem Jare, indem viertzehendem Jare vnsers Reychs vnd in dem Ersten vnsers Chaysertumes.
(Original im liänigl. lairiadjEii jKcidjsntdjioc,
etwas schadhaft.
Vgl. Abhandl. der Churbair. Akad. (1772) Bd. V. S. 27 ff.
*) Den hier inserirten Versicherungsbrief König Ludwig's d. d. München den 8. Septbr. 1325 s. unter Nr. DC1I.
DCXXXIl.
10. Februar 1328.
Kaiser Ludwig bestätigt dem Edeln manne Friderich Burggrauen zu Nürem-berg, seinem lieben Heimlichen, die ihm vormals zu Nürnberg, am Montag inder Pfingstwochen (12. Mai) 1326 ertheilte Versicherung,*) wegen der durchihn eingelösten Reichsleute zu Offenhausen.
Geben ze Rom, an der Mitwochen vor sand valenteins tag, do man zalt vonCristes gepürt Dreuzehenhundert Jar, dar nach in dem Aht vnd zweinzigistem Jar.
Stndi bem SLnftnttftabndjE bts Jünrggroftijttms iliirubrrg.
l)ic Kaiserliche Bestätigung ist genau in derselben Weise formulirt, wie bei Nr. DCXXXI.
*) Den hier wörtlich inserirten Königl. Versicherungsbrief s. unter Nr. DCXI.
DCXXXIII.
10. Februar 1328.
Kaiser Ludwig bestätigt dem Edeln manne Friderich Burchgrauen ze Nürem-berg, seinem lieben Heimlichen, die ihm ze Waldekke dez fritags nach dem Ober-sten tage (12. Jan.) 1319 ertheilte Reichsbelehnung *) über die Burg ze Cholbenbergund den Markt ze Leutershusen, die bisher dem Herzogthum Beyern angehörten.
Geben ze Rome, an der Mitwochen vor sand Valenteins tag, 1328.
ITnrlj btm änkuttftsliudje bts Sirggraftjiüina lliimbtrg.
Die Kaiserliche Bestätigung« -Formel ist vollkommen gleichlautend mit der bei Nr. DCXXXI.
*) Den hier wörtlich inserirten Königl. Lehnbrief s. unter Nr. DXXXVI.
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