DXCI1I.
9. November (1324).
Gebotsbrief Ludwigs, Römischen Königs, an die Stadt Mühlhausen, dass sieMarkgraf Friedrichen von Meissen, als welchem er sie und die Stadt Nordhausen,um 10,000 Mark Silber Mitgift, seiner Tochter Mathilde verpfändet, huldige.
Zeugen : Bruder Conrad von Gundolfingen, des deutschen Ordens Meisterin Untschen Landen, Berthold Graf von Hennenberg, Berthold von Graispach,Friedrich von Truhendingen, Berthold von Marstetten gen. von Nyfen, Heinrichvon Schwarzburg, Grafen, Friederich Burgrafe von Nuremberg, Conrad vonSluzzelberg, Ulrich Landgraf von Liukenberg, Albrecht Burgraue von Alden-burg , Heinrich Vogt von Plawen gen. Ruzze.
Geben zu Werde, am Mittwoch vor Martini, „In dem zehnten Jahre unsersRiehs."
dDriginnl im Siinigl. fmrjjsisdjen Üfrmptstantaanljtnc.
Das Jahr Christi fehlt; die Urkunde gehört aber, nach Analogie gleichzeitig zu Donauwörth ausgestellter Königl. Urkunden,unzweifelhaft in das Jahr 1324. Die Regierungsjahre König Ludwig's werden nicht von seinem Wahltage (20. OcL), sondern
von seinem Krömnigs - Tage (26. Nov. 1314) an gerechnet.
DXCIV.
17. November 1324.
Rudolf vnd Wenzeslav Herzoge zu Sachsen erkennen den König Ludwigals ihren Herrn an, vnd wollen sich dem Ausspruche Burggraf Friedrichs vonNürnberg vnd Graf Bertholds von Henneberg fügen.
Geben zu Lichtenberg, an dem negsten Sunnabend vor sannd Elspetentag.
Fischer kleine Schriften II. S. 628.
DXCV.
lurggraf Jnekidj 1111(1 tämmtn Oirlichs tu kn Eegenslmrgernfreien Berkeilt' auf ihrem dklricte.
13. Deeember 1324.
Wir Friderich von gotes gnaden Purcgrafe zu Nurenberch vergehen offenlichan disem brief, Daz wir vnd die Edeln manne Cönrat, Kraft vnd Gotfride Ge-brueder von Hohenloch, vnd Ludwig von Ilohenloch, vnd Ruedolf der Eltter
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