berch ze lehen lihen, den frowen intrewen zetragen, swenne wir sin erinantwerden in der Jares frist. wir haben avch den gewalt, daz wir oder vnser Erbendiv selben aht pfunt gvlte von den frawen wider kavfen mvgen vrnbe hvndertpfunt haller alle Jar zeder Liehtmesse, vierzehen tage vor oder nach, vnd deshahent si vns iren brief gegeben, swenne wir si der haller gewern als gesprochenist, so sol div vorgenant gvlte mit allem rehte lediclichen vf vns vnd vnsererben wider vallen; vnd wer aber, daz den selben frowen an der vorgenantengvlte dehein abgank oder brvch wrde, des Got niht welle, so habe wir mitgvnste vnser lieben wirtin frowen Margreten die selben gvlte den frowen gevr-sozet mit vnserem gvte datz dvrrenbvch, *) daz vnser aigen ist, daz si den selbenabegank dar vf haben svln als reht ist. vnde daz disez dem Closter und denfrawen stete belibe vnd vnzerbrochen, so habe wir in disen brief gegeben zeeinem vrkvnde, ver sigelt mit vnserm Insigel vnd mit vnser liben wirtin frowenMargareten insigel, div beidiv dar an hangent. Des sint gezevge : Grave Cvnratvon abenberch, vnser veter; Rvdeger von dem Braut vnser Riter, Gvt endevon Seggendorf vnd ander ersam lute. Daz geschah ze Nurenberch, do vonChristes gebvrte vergangen waren drevzehen hvndert Jar in dem Sibenden Jar,an dem nehesten tage nach sande peters tage ketenlose.
Original im Itünigl. Inirisrjjcn fficidjaardjine.
Anli. das Siegel des Burggrafen Friedrich IV. und das Alliance-Siegel seiner Gemahlin Margaretha von Kärnthen.wovon liier eine Abbildung des an einer Urkunde vom Jahre 1343 hängenden Exemplars.
") Dürrenbuch, zwischen Langenzenn und Neustadt.