nostrum karissimum, factam*) in bonis imperii infrascriptis, videlicet in CastroKamerstein, Swapach, Altorf, Heroltsberg, cumjudiciis ac yniuersis pertinen-ciis, hominibus et juribus suis, prout in litteris prefati domini nostri regis, eidemdomine Anne super hoc concessis et traditis, expressius est expressum. Ratam,firmam et gratam habentes, consensum nostrum adhibemus et assensum uolun-tarium et expressum, Presencium testimonio litterarum Sigilli nostri muniminesignatarum. Datum in Ezzelingen, Idus Augusti, Anno Domini M. DucentesimoNonagesimo Nono.
(f/opic nnf ^trgammt,
mit anli. Siegel der Gräfin Anna v. Nassau, im Königl. Bairisclien Reichsarchive.
Ebendaselbst befindet sich eine eben solche Copie des ganz gleichlautenden Willebriefs des Markgrafen Otto von Brandenburgd. d. Speyer 15. Decbr. 1301, in welchem des Burggrafen Johann I., obgleich er in der Zwischenzeit gestorben war, mit den-selben Worten, als Bruders der Gräfin Anna gedacht wird. S. Oetter II. S. 158 ff., woselbst auch die übrigen vorhandenenWillebriefe abgedruckt sind. — Den in seiner Fassung eihigermassen abweichenden Willebrief des Herzogs von Sachsen
d. d. Ulm 8. Febr. 1300 s. unter Nr. CCCCXXXIV.
") Die noch nicht aufgefundene Pfandverschreibung König Albrecht's, auf welche die Genehmigung des Kurfürsten sichbezieht, erfolgte zu Anfang Februars 1299; denn auf die unter Nr. CCCCXXV. mitgetlieilte Schuldverschreibung, ertheilten schond. d. Bingen 21. Febr. 1299 die Erzbiscliöfe von Mainz und Cöln ihren Consens zu der Verpfändung, wobei übrigens des Verwandt-schafts-Verhältnisses der Gräfin Anna zu den Burggrafen nicht gedacht wird. Vgl. die Abdrücke dieser Letzteren bei Oetter III.S. 161 ff. — S. auch die von Kaiser Ludwig unter dem 28. April 1329 ertheilte Confirmation der Pfandverschreibung, bei Oetter III. S. 177.
Nach einer von Oetter III. S. 174 mitgetheilten Urkunde, verpfändete König Albrecht der Gräfin Anna von Nassau unter dem31. März 1305 auch diejenigen Einkünfte von Heroldsberg, welche die weiland (Elisabeth) Gräfin von Werdenberg (Tochter der Pfalz-gräfin Adelheid von Kraiburg, geb. Burggräfin) besessen. Wegen des Nassauischen Pfandbesitzes von Kammerstein vergleiche auchNr. DCLXXIII.
CCCCXXXII.
Burggraf Conrad iftr irnttimr unh srinr tealjlin Ignrs sdplmijänsrn uan IkBlfptt an brn Irutsdjiirkn |ii Himberg.
Im Jalire 1299.
'
Ich Cvnrat der Buregraue, von Nvrenberc, und ich Agnes dir Burcgravinsin vraioe, veriehen vnd bekennen vnd tvnkvnt «allen den, die clisen brief sehenvnd hörn, D«az wir dem Commentvre vnd den brüdern des Tutschenbuses zeVirnsperc geben vnd haben gegeben die gulte vnserr gute ze Ickelnhein ,*) diehie nach genant Stent : von hern Eberhardis zwain huoben zehen malter luterslcorns vnd driv pfvnt haller, von Cvnrades huobe, hern Eberhardes brüder,sehs malter waizzen vnd zwai pfvnt haller, Der selbe Cvnrat von einer andernhuobe zwai malter korns. Dise selben gulte svlen die vorgenanten brüder alleiare in nemen, also bescheidenlich, das si von der selben gulte hern waitherder vrawen capplan ze Rotenburc, vnd Schüreger siner swester svn, «alle
i
264
• f;i .