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2 (1856) Urkunden der fränkischen Linie : 1235 - 1332
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antwurte vnser tohter, ob graue Einehe ane erben stirbet. Wir tün och kunt,däz Anne vnser tohter div gut ze Sterenberk vnde ze Kizzich vnde swas dar zugehöret, wan si ir reht morgengabe sint, mag geben swem si wil, vnde wendenvnde keren swie si wil; swas aber der andern gute ist, daz sol an vnserm herendem kvnge vnde an vns stan, swie wir daz beide machen, swenne graue Emchevnde Anne vnser tohter bi einander gelegen sint, daz sol stete beliben. Es soloch graue Emche vnser tohter Annen geben ze widemen vnde zu ir lipgedingedrv tusent mark köllischer phenninge, vnde sol ir da vur bewisen drv hundertmark goldes köllischer phenninge an sinem teile der burk zu Lürenburk vndeder gvlte die dar zu hörent, vnde an sinem teile der burk ze Giensberge vndeder gvlte die dar zu hörent, vnde an sinem teile der burk vnde der stat ze Sigenvnde an sinem teile des landes daz dar zu höret. Ist aber, daz an den drin hun-dert marken geltes köllischer phenninge an den vorgenanten guten kein bresteist, daz sol man nach vnsers herren des kvnges rat erfollen mit anderm gute.Die vorgenanten drv hundert mark köllischer phenninge geltes sol vnser tohterAnne inne han die wile si lebet; swenne aber si stirbet, so sol daz güt widervallen an die rehten erben. Dis lipgedinge sol ir graue Emche besteten mit si-nen brüdern vnde mit dem lehenherren, ob es leben ist. Vnser lierre der kvnigAdolf vergiht öcli an sinem brieue, daz er vns sol geben tusent mark silbers,oder sol vns dar vur güt sezzen ze rehten phande vur die kost vnde vur denschaden den wir vf vnser tohter güt getan haben. Es ist öcli getedinget: swennegraue Emche ist gelegen bi Annen vnser tohter, so sol man in die vorgenantenvesten antwurten alse vor gesriben ist, vnde denselben ziten sol vnserherre de kvnig vns berihten die tusent mark silbers also vor gesriben ist.Vnde dar daz die vor gesriben rede ganz vnde stete belibe, dar vmbe hen-ken wir vnser insigel an disen brief. Dirre brief wart geben ze Kadolzburlc andem sunnentage nach sant Bartholomeus tage, do man zalte von Gottes gebvrtezwelf hundert iare nvnzig iar vnde in dem fvinften iare.

ITadj km im ätiirfürstl. IJcsaisdjnt ißtlj. Irrtjiuc |ii Cassel befinMidicit (Original,

mitgetheilt von Landau.

') Die Herrschaften Schmalkalden, Rottenstein (K. Bair. Landger. Hofheim), Coburg, Königsberg (in Franken), Neustadt aufder Heide (Herzogthum Coburg), Sternberg (Bair. Landger. Königshofen) und Kitzingen (Bair. Landger.), stammen aus dem Naehlassder im Jahre 1291 erloschenen Coburgischen Linie der Grafen von Henneberg. Den bisher ganz unbekannten , freilich diesmalnur vorübergehenden, und durch die Markgrafen von Brandenburg bald wieder abgestrittenen, Besitz jener Lande verdankte BurggrafFriedrich III. der Gunst König Adolph's.

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