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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
Seite
579
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@d;warjföatb0, 3 08 93?uud; bon iKofenBerg, am 8. Sluguft bett Auf-trag erhielt, Äonraben nxitgutf^eifen, bajj bev fierjog il;nt baS genannte©brf nicf;t guftcffcn tonne, unb nun auf ba8 attber mittel in bev Sttrebmit if;m einjuge^en feie.

@8 Würbe am IT. Sanitär 1538 aitcf; ein jtneiter Vertrag abge«fdjdoffen, nad; wetd;em Seurabcn, unter ben obigen Seftimmungen, außerbev Seifengilt von 400 f(. uoef; 200 ft. ©ieufigelb 3ugefid;ert würbe. ®icevfte an f onrab Von (Seiten SößirtemüergS geforbevte ©ienftleiftung fälltin ba8 Sal;r 1542. §ersog Ulrid; verlangte uarnlid; boit Ä., er fottewiber bie Sauden 6 gcriifter ißferbt ftetlen, toovaitf biefer antwortete, erl;ätte bie Stelle in beut 23eftallungS=9?eber8 ,,aitd) fünft 31t anbent fachenbienen" fo berftanben, bajj er auf 9icid;8tage ober 31t giirften=33otfd;aftengefdfidt werbe *), auf er biefem unb ber CanbeSrettuug 31t weiterem nidftfdfutbig, aud; jejtmale« mit fo biß frferbten nid;t gefaßt feie (Scl;vei*ben bont 3. Sinti 1542).

©raf Äonrabs IV. iBetfietltgitng Bei Bern fc^matfalbifc^eu Kriegeunb bie für ifytt tyieranS entftanbenen itadftBeiligen golgen 2 ).

©raf fionrab ftetlte auf (Srforberu ber wirtentkrgifdfett Regierungbom 24. Suni 1546 bem fperjog Ulrid; 31t beut fet;inaIIatbifd;en Kriegeftatt ber fcfntlbigeu 6, 8 geriiftet -ßferb mit beut Stuerbieten, wenn il;ntmöglid;, ttod; weitere 31t bewerben 3 ), 3ugleid; madfte er aber aud; bie9)?ittl;eilung, baß er in einem il;ut bon ber bftreid;ifd;eit Regierung in@ufi8l;eim 3ugefertigten Schreiben 4 ), unb aud; bon feinen SSerwanbtengewarnt werben feie, Utridfen in beut genannten Kriege §ilfe 31t leiften,ba er eine fßfanbfdfaft bon beut tpaufe Oeftreid; iune Ijabe. ©ie 33er«

1) 1544 einftfiettg Sonrab für §erjog l'ltric^ bott SB. bie SKömfjelgarber Seifenbon Saifer Sari V. 31t Speyer. ©aBell. fol. 480. 1549 Würbe Sonrab bon®erjog Ulrid; bon SB. bem Solme Hart« V., tßljilipp, ber an« Spanien nad; S3el«gien reiste, entgegen gefc^icft, ntn ifm eittjulaben, burd; baS Saub .ju gießen. ©aBet«fofer fol. 500.

2) Sie IjieBei Benitpteu Ilten©^ riften über - bie Ungnabe, in bie ©raffionvab bon SüBingen, §err 3U 2id;tenecl, wegen beS fdfmatfalbif^en SriegS-ge«falten war uitb beffett luSfopmtng" liegen im Staat8=Ird;ib ju Stuttgart.

3) S3ei biefer S3eran(affintg madfte Sonrab bie Injeige, baß fein Sdfwager,©raf 3aloB ju S3Ufcp, fief» erbiete, SBirtemberg mit 20 ißferben }u bienen.

4) ©emem InSfdjreiBen ÄBnigS gerbinanb au alle fiue Untertanen, baß fteftdj iit leine frembe SriegsBefiallung einlaffeu fotten, Bei Strap leiBs ttnb ©uts.12. 3itni 1546. Staats« Irdfib.

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