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aufgieng. — ®a§ ßtoftev orbnete auf biefen ©organg ben '»prior Ger-lohus att ben ^3fatggrafen ab, if)tn bie freüeltjafte 9tuffüt)rung feine« Sotj»neb fdjrifttid) uitb münblid) ju berichten, worauf jener bem Softer er»roieberte, wie eS itjnt wot)t befannt fei, baß er bemfetben bei ber Stiftungnur einen Keinen, bajit itod) wiift liegenben tptah ju einem SScinberg beiStmmern gefdjenlt t)abe, er Übrigend barauf bebadit fein werbe, baffbaS Htöfter in ©efiß bon SBcinbergen fomme, bamit eS it)m an bemjum ®ienft beb f)erru unb gur Stärtung ber Hranfeit nötigen Sßcinefünftig nicht mangle. 3 u 8* c i$ oerantajjte ifjn bicfer SSorfaÖ, jn berobigen Strafanbrotjung ber geinbe beb HIofterS nod; beizufügen, baß, wer oonfeinen (Erben baS Htofter im bBefitj unb ©emtß feiner SBctnbcrge beein»trächtige, unb bemfetben innerhalb Sttonatsfrift nacf) borhergegangener•Mahnung ben Sdjaben nid)t erfefce, bem it(öfter, bem Haifer ober ft'önigunb bem ©ifchof oon Äonftanj je fünf 2)iart ©olbeS bejahten müffe.3a, er fdjärfte bie Strafe nodj burd; bie ©eftimmung, baß, wer Oon fei-nen (Erben unb dcadifotgeru gegen baS Hlofter feinbfetig banbte, berSetjen, bie er oorn Steide ober einem dürften beffetbeu Ijabe, oertuftig,fein (Eigentum aber an baS ©istljum (Sonftanj übergeben, unb atS Sehenoon bemfetben erttärt werben fotte ').
3m 3at;r 1181 fetjen wir unfereit tpfatjgrafeu tpugo audj ju ©uit»ften beS ßtofterS tperreuatb tjanbetn. — (Sin gewiffer Otjeoborid;,Stüter oon £ er bingin (Oberamts Sttautbronn) unb 3tnSfned;t ber ftircbein Stfperg (Afcifberc) (Oberamts SubwigSburg), hatte unferem ißfatj-grafen tpugo ein @ut (bcffen SSogtei, fo wie bie ber ftirdje ju Stfpevgbiefer befaß) mit ber ©ebingung aufgegeben, baß er baffetbe feinem ©a-falten Otto oon (Sitningin 2 ) (Höngen, Oberamts (Eßlingen), ber bemSttjeoboricf) eine Summe ©etbeS gegeben hatte, als ®ienfttc(;cn (Stüter»leljen, beneficium) übergeben fotte. Stadlern ber genannte Otto im ©efitjebiefeS ©uts längere 3eit gewefen war, oertaufdjte er auf göttliche (Eingebungben ®ienft ber SBett mit bem ©ottcS, unb trat atS äTtönd) in baS Hte»fter ^errenatb, bem er, wie gebräuchlich, bei feinem (Eintritt eineSdwnhmg machen wollte. (Er trat batjer bei oottem ©erftanbc öor fei-nen SetjenStjerm, ben ©fatjgrafen, unb bat benfetben, er mödjte baS ge-baute ©ut bem Htofter atS 3'"Sgut jum (Sigenttjum übertaffen. tpugogieng audj wirttid; auf feine ©itte ein, ba er fctbft eS für ©ott wohl-gefälliger anfatj, wenn baS Htofter baS Sehen habe, atS irgenb ein tffiett-
1) Urfnnbe 1180 (29. 3ult). Dat. in Esselingen. SBiirttemB. llrfunbenbndj.
2) 1075. U. de Chuningin, 3euge neben ©raf Sintolb ben SIdhalm. Se[oIb 322.
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