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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
Seite
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lingen), fd;icfte ben CaienBruber (conversus) Wilibald ') mit einem23efchwerbeBrief an ben ißfal^grafen, ber gerabe in Stufträgen beS Ät'ai=ferö am Steine mar, ab. ®er ißfaljgraf, beut bie 9<toth bcrer, biebie §attb be« £erra gefdjlagen, 3U §erjen gteng 2 ), wies hierauf in einemBefonbern Schreiben ben fßroBft unb ßonbent an, feiner SJeftimtnunggewiffenljaft nachäüfommen, wibrigenfallS fie feine Ungnabe ferner Büßenmüßten s ).

9?ad; bem SEobe beS fßroBftS GiBerharb berfidjerte ber ^faljgrafBett Sftachfolger beffelben, Ulrich;, unb ben ganzen Äonbent feines ScluiljeSunb feiner ©ttabe, Betätigte auch; bie an baS ft'loftcr gemabE;teit Sd;en*fmtgen, bie §reif;eiten beffelBen bon jeglichem ©ienft itnb jeglid;er 51B=gaBe, unb begab fid; wieberholt alfer Sfnfprüc^e an baffclbe unbbeffeu ©üter, BefonberS beS 3ied; ber Schirmbogtei. Um baS ftlo»fter aitd; für bie 3"fr in ft gegen Slnfprüdje unb ©emaltthätigfeit feiner(SrBcn unb Nachfolger 31t fcfutfjen, berorbriete er, baß, wenn einer benbiefett es bod; wagen feilte, bem Älofter Schaben jujnfügen, unb inner?halb einer grift bou einem Monat uad; borhergegangener Mahnung nid;tben Schaben erfetjt £;abe, berfelbe bem jeweiligen ftaifer ober Äönig,bem 33ifcl;ef oon Äonftang unb bem Ätofter 100 Marl reinen SilbersBejahten miiffe 4 ).

Schon im folgcnfcen 3al;re (1180) aBer jeigte eS fid;, weld;eS ®e-widjt feine SrBen auf biefe Strafanbrof;ung legen Werben. 2llS nämlichfein Sol;n Nubolf bon ber in Ulm gehaltenen Neid;Sberfammluttg l;eim»lehrte, nahm er feinen Sieg iiBer Marchthal unb ftattete bem Äloftermit einem ©efolge bon 130Satelliten" einen Sefucl; aB. ®er Äon«bent BeWirthete ben Sohn beS berehrten Stifters unb beffen ©efolge mitWillem, was er an Sieht unb SeBenSmitteln in ber (Site auftreiben lonnte,aBer ber junge ®raf, bon Mäßigfeit nichts miffenb, war bamit nid;t ju=frieben; burch fdjrecfliche ©roljungen fuchte er noch mehr bon ben fllo»fterleuten 31t erpreffen, nnb erfcfjö^ftc bie S3orrätl;c berfelBen Bebeutenb;BefonberS empfinblicf; für baS fflofter War es, baß ber Heine SBeinbor»rath beffelBcn Bei biefem ©elage beS jungen fperrtt unb feiner Stüter

1)Quondam nostrae Curiae inquilinus."

2)Quos manus Domini tetigit."

3) Urlunbe 1174 (8. (sltli). Datum in castris obsidionis rebellium SacriImperii circa Renum. SBiitttemB. UrfunbeiltHtd).

4) Urtunbe 1179 (27. 3uni). Dat. in Castro Clementie (Ifettnüiij) multispresentibus tarn clericis quam laicis, Söitrttemb. Utfunbenfcnd).