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sind sehr i elt und zierlich gekleidet. Der Tribut , den jedes Hauß.Wesenund Geschlecht geben muß, ist überaus groß , weswegen dann ihrer vielden Türckii'chen Glauben annehmen. Die Inwohner werden durch die Be-satzung , so zu Lerinez, und in 5amzgulta lieget, im Zwang gehalten. Esist'der . oder Statthalter zu ?.-mzgulis dem Lslll,, welcher über die In.sul zu befehlen hat, niemahls unterworffen gewesen, sondern es hat derselbeseine Ordre vom Groß-Tunten empfangen.
Im übrigen gehen allda vielerlcy Religionen im Schwang , und ha.den die Griechen der Orientalischen Kirchen daselbst einen Ertz . Bischoff,welcher seinen Sitz zu bbcoüz. und von derselben Stadt auch seinen Titul hat.Dessen Wephe - Bischöffe oder Statthalter sind, der Bischoff von^ssz.von Xrncca , und der von LsK'o. Die I^arttNircn sind vom Berg bib-nodahin kommen , und bekennen sich zu der Römisch . Catholischen Religion.Die Türcken, Jtalianer, Frantzosen, und Engeländer, bekennen sich zuder Religion ihrer Ober-Herren.
Es ist diese Jnsul vielerlei) Herrschafften unterworffen gewesen. DieIlersier wurden von älex^cr dem Grossen daraus vertrieben. Nach die.ses Siegs. Herrn Todt hat sieh erolem-euz, König in Egypten, dersel.den bemächtiget; Die Römer aber haben einen l>colcm«um durch Kt. L-ro-nem . welcher dieselbe im Nahmen seiner kepublic in Besitz genommen, ab-gesetzet. Nachgehends ist sie in der Kayser von Constantinopel Handen ge-blieben, welche Hertzogen darein gesetzet. Diese Hertzogen hat k.ickarcl,König in Engeland vertrieben , und sie den Tempel»Herren übergeben,welche ihme dieselbe wieder zu Handen gebessert. Hierauf hat er dieselbedem Luillo von l.utiZn2'->. welcher König zu Jerusalem gewest, überlassen;Die Nachkömmlinge aber des Luiclo wurden von den Genuesern derselbenberaubt, und als sie durch den Schutz des Sultans von Egypten wiedereingesetzt worden , ist sie änno ,476. unter der Venetianer Gebieth gc.rathen , welche ihnen aber von den Türcken änno 1571. abgenommenworden ist.