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welches dann mit deme überein kommt, was die Heil. Schriffr sagt, daß dieseSradt drey Tagreisen lang gewcft seye. Die Mauren, womit dieselbe umge-ben war, waren hundert Schuhe hoch, und so breir, daß drey Wagen nebeneinander haben fahren können. Uberdiß hatte sie auf funffzehen hundertTbürne, welche sonderzweiffel zwischen diesen Mauren gestanden sind. Worzunoch die Vorstädte zu rechnen sind, so sich bis an den Tyger- Auß und Eu«phrat erstrecket haben. Vor der Stadt draussen hat es eine hoye Pyramide,oder Flamm-Säule gehabt, welche des Königs Grabmahl gewesen ist.
Diese Stadt war über die Massen volckrcich, alldiewcilen zu den Zeiten ihresletzten Königs und als der Prophet Aonas von GOct dahin
ist gesandt worden, über sechsmahl hundert raufend Menschen darinnen ge-z.wejei! sind. Aetz-ger Zeit ist sie gantz übern Haussen gefalle-,, aus deren nbcr-gMbci-en Stücken die Stadt ^oickl in Ol-ubcck. erbauet worden ist.
Es wird aber vielleicht zu unserm Vorhaben nicht undienlich seyn, wannwir hierbey erinnern, daß die Grund-und Abrisse, so ich anhero von Ninive,
Babylon, und andern dergleichen Städten setze, nicht in allen Stücken derWahrheit gantz gemäß seyen. Dann ich würde dißfalls eine grosse Vermessen-heit begeben, wann ich solches vorgeben wolre. Angleichen würde es auch beydenen fehl schlagen, so sich einbilden, daß in diesen berühmten Städten weitersnichts, als was bey diesen Kguren zu befinden, zu sehen gewesen seyn solte, son-dern es werden verständige kluge kleute leichtlich sehen, daß diese Grundrisse,tigendlich zureden, anders nichts, als wahrscheinliche Muthmaßungen, und.issö sebr unvollkommen seyest, je eigentlicher, oder nicht, die alte Zcckbeucen,denen wir nachgegangen sind, von diesen Orten geschrieben haben.
Num. III.
Von der alten Stadt Babel.
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Abylsn ist eine von den ersten Städten gewesen, welche nach der Sund-fluth von Nlmrsd, welcher von andern ld-ws, König der Babylonier,?^?-«Wennet wird, ist erbauet worden. Dieses ist, allem Ansehen nach, eine Zeit-lang vorher geschehe!,, als er sich unterfangen, den Hhurn zu Babel zu bauen; 2. ne?. 2.weil aber diese Stadt nachgehends von der Königin 8emusmi5 viel schöner^.4.und herrlicher ist gemacht worden,so haben etliche geschrieben, daß diesePrin-cessin selbige erbauet habe.
Sie war an dem Euphrat gelegen, welcher von Mitternacht gegen Mit-tag mitten durch dieselbe geflossen. Ähre viereckichte ?orm hielte in ihrem Um-krayß drey hundert funff und sechzig 5-^üiz in sich, und waren ihre Mauren,welche für ein Wunderwerck der Welt sind gehalten worden, von Ziegelstei-nen,