Von der Türckey m Asia.
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wahren können; dann weildiese Bedienten nicht langer als drey Jahr zu bleibenhaben, so befleißen sie sich, diese Zeit wohl anzulegen, und ihnen einen grossenSchatz durch tausenderley Unterdrückungen und Betrügereien zu sammlen, da*
,nit sie dem Groß»?ürcken ansehnliche pr^tenren thun, und ihnen hierdurch neueLubemamernen zuwegen bringen mögen.
Es sind in diesem t!ande reine Oerter mehr verderbet, als diejenige, so anPersien grantzen, entweder weil die Türcken zur Zeit, als sie mit den Persia*nern Krieg geführet, die Einwohner zu den allergcfa'hrlichsten Bedienungen ge*zwungenhaben, weßwegen sich dann ihrer viel verlauffen, oderaber, weil die*sezwo feindliche dl^wnen das Land vorschlich verderbt haben, damit ihre Ar*meen nichts zu leben finden mögten. Die Mahometische Kei-g-onistdievor»mwste iin Land; es gibt aber auch viel Juden m d Griechen, und noch mehr^rmeni-ncr darinnen, welche viel Bischösse unter einem Patriarchen haben.
Dieses Land wird von Türcken und Persianern beherrschet, es besitzen aberdiese letztere nur den geringsten Theil davon. Die lurcomanm haben anfangsdas meiste zur Erhöhung der Ottomannischen Macht comribulret.
§. 4.
Von der Monarchie der Assyrer.
>Ium. I.
t?^Je Assyrische Monarchie ist unter den vier grossen Monarchien dert^)Ä>elr die erste und älteste; denn es hat dieselbe im Jahrder Welt 1879. 95.96.md; 175. vor Christi Geburt, oder wie LsivMuz rechnet, im Jahr der Welt Diossor.^»s.also a^zo.IahrvorChristiGeburtangefangen.
(1.) DerersteKönig derselben war >11 ein Sohn ebuz. und des
cbam! Enckel, und wird dafür gehalten, daß dieser bssuni-oü eben der Lelussey, welcher bey denen heydnischen 5cnbcnren so berühmt ist. Er hat die Stadt //-sivr.lZabylon zum Sitze seines Königreiches erwählet. r. I.
(2.) Ihm folgete^55VR., welcher ein Sohn 5emz und Bruder ^> pbacb- ch
ü-lwar, 18;o.dieserbauetedieSradt tsslnive. und machte selbige zur cbro»s/s-Haupt» Stadt seines Reiches, eroberte auch im Jahr der Welt - 878. dieF^.^5-Stadt Lachlon. Er hat eigendlich den rechten Anfang dermachtigen Assvri»scheu Monarchie gemachet, und wird daher Lei, das ist, der Herr, benähmet, ch 2. e5-und voii denen weltlichen 5cnbemen genennet. Diesem lucceMrete seinSohn dlinuz. e7/iro»ota-
().) ksslblvzi. hatvon demJahr derWekt lsos.bis 1957. den Assvri»F^/.^.schen Thron besessen , und die ^omenicr, ^leücr, Perser, pzrrbcr, sjyrc-,.nier, LaÄrianer , 5^rien, klein Asien, UNd Mit einem Worte, fast gantz/or.^0/-
Ee 2. Asien