Des vierdtön Buchs dap. XI.
' 7 erivzn. eine Stadt, welche an einem Felsen an dem Fusse des Ber-
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xvan. oder v.n. eme Stadt, ist gegen Mittag an en.-cm See glei.ck-s Nahmens, und an dem Fusse eines Berges gelegen, dessen Spitze miteinem starcken Schlosse bevcstigct, und mit einer Turckischen Besatzung versehenist, worüber ein öM cowmanckret, welcher vierzehen 82i'Al,ken unter ihm
hat.
III.
Von der Stadt Lri v-m. und dem Berge
/uararli,
I.
c>e Stadt ist aufeinem Felsen an dem Fuß des Bergs .^rzr»K
L ^gelegen,und von mittelmässiger Grösse. Man halt dafür, daß dieselbe aufda ^ersallene Gemäure einer Stadt, die auch Lrivan geheissen, und nicht weit? davon gestanden, erbauet, und in den letztern Turckischen und PersianischenI ' Kriegen zerstöret worden seye. EshatmL.'vznetllcheaufPersianijcheArter,^ ' bauete ktotgueen, und ein Carmeliter Kloster. Sie hat zu ihrer Schutz-Wehr-/-nichts, als nur eine blosse Mauer von sehr harten Steinen: Ihre Inwohner/ t> c)t> sind mebrentheils Armenier. die ihr aber allerdings nicht wohl anstehen. Esberichtet aber ein Reisender, welcher vor etlichen Iahren in diesem Land gewesen,daß sie durch ein Erdbeben seye umgekehrt worden.
u. Es sind auf dem Berg ^rarark viel tausend Leut» Clausen, darinnendie Christlichen Geistlichen bewirthet werden. Die Armenier nennen ihn Kleie-soutar. das ist, den Berg der Archen dloali. Die Persianer aber undist derselbe viel höher, als der Berg «ud i'- uruz. Es sagt ein Hollam
bischer Reisender, welcher die parricularnäten dieses Berges beschrieben, daßjhme, als er ^nno 1670. ein Sclav in Krivan geweseli, von seinem Herrn, aufAnsuchen der Carmeliter dieser Stadt, so ihn für einen Wund-Artztgehalten,anbefohlen worden, aufdiesen Berg zusteigen, um einen Geistlichen an einemBruch zu heilen, und meldet dabey, daß er sieben Tage aufdiesen Bcrgzusteügen gehabt, und jeden Tag fünffMeilen gcreiset sey; auch daßerallesünffMei»leneine solche Claustn, darinnen er geschlaffen, angetroffen, unddaßihmdesandern Tages jeder Einsiedler einen Bauer zu einem Wegweiser , und einenEsel, welcher die Lebens - Mittel und Holtz getragen , mitgegeben habe; dannweil keine Erde auf dem Felsen dieses Berges anzutreffen, so ist alles unfrucht-bar, und können weder Baume noch Pflantzen darauf wachsen. Dieser Rei-fende setzet noch hinzu, daßersohoch, bis an die Gegend der Lufft, allwodie