Von Arabien.
Nahmens 5ergiu5. und einem Juden, welcher ein Schulmeister gewesen, der-acstalt, daß er diese Religion mit verschiedenen Articuln der zweyen andernssrer vermischet, und nennete diejenige, so dieselbe annahmen, ^uzlmz. oderUuluim-nz, das ist, rechtgläubig. Nachdem er 50. Jahr alt worden, nah-me er 2. Weiber, 4. Jahr aber hernach, lüde er, von wegen seiner Neuerun-gen, so er in der Religion einsiihrete, den Haß seines Vaterlandes auf steh,so, daß er sich mit der Fluchr von KWcK» hinweg, und nach Kwümz begebenmüssen. Diese Flucht hat sich den isJulu ^nnc>6!2. begeben,welches danndie Ljiocbe, oder der Anfang der Jahres »Zeit ist, deren die Maho-mctaner sich bedienen, die Ordnung und Folge der Zeit darnach zu richten.Lu klcüins ward derselbe wohl empfangen, und bestellete er 12. Lehrer zurAuslegung des Gesetzes. Er brachte auch eine starcke Armee auf die Beine,und zwange die umliegende Völcker mit Gewalt seine Lehre anzunehmen, undihn für einen Gesandten GOttes, welcher zugleich über das Geist-und Zeit-liche zu gebiethen habe, zu erkennen. Er sichrere eilte Fahne, mit dieser Um- </<?schrifft: Zum zweyfachen Zeugnuß. Nachgehend käme er wieder nach KW- ^clu, woselbst er im Jahr Christi 651. im 65. Jahr seines Alters, nachdem .,62;?er S.Jahr lang regieret, und befohlen, daß man seinen Leichnam nach lllcäina,allnw er itzo ist, bringen solle, gestorben ist.
Er war von Person ein wackerer ansehnlicher Mann, und mittelinassi-ger5r->rur? er hatte eine annehmliche Stimme, schwartze Augen, und ein ma-Ms Gesicht, danebenst aber die fallende Sucht, welches er einer GöttlichenMzüäung zuschriebe. Man halt dafür, daß er an einem Süpplein, welchesihm sein Feuerarm; Luli .incluca gekocht, gestorben sey.
Nach seinem Tod wurden seine Schrifften mit grossem Fleiß von demzusammen getragen, welcher sie in 4. Bücher, und in 2, i. Capitel unterdem Nahmen ^lco^n eingetheilet hat. Die Völcker, welche denselben an-genommen, geben vor, daß ein Engel ihm dasselbe in Arabischer Sprache indie Feder ckniret habe. Unter andern Schwarmereyen, womit dieses Buchangefüllet ist, verspricht er in jenem Leben ein Paradeiß voller schönen Wci-vesbilder, mit denen die Muselmanne« ihre fleischliche Lust büssen können, undnicht ihnen Hoffnung zu lauter Wolleben, und guten Leckerbißlein.
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Vom Zustand und Beschaffenheit des Arabiens.
^s^Cil der Krebs-Circkel mitten durch Arabien gehet, so sind die 5. der-^<5 sthiedene Theile, welche dieses Land theilen, unerträglicher Hitze um ^mworffen, welches dann um so viel desto mehr zu glauben ist, weil dieScmne 184.
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