Von Arabien.
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Landeführet, der diese Stadt, und die umliegende Gegend regieret, zusehenist. Der Fürst dieses Landes ist ein v-l-il desTürckischen Kaystrs.
Die Stadt ^na hat nur zwo grosse Gassen, so der Lange nach am Luplmzrstehen. In dem Nord-Theile pflegen die Hand-Wercksleute zu wohnen. DieSeite gegen Mittag wird von denen vornehmen Leuten bewohnet- Diese istviel breiter als dieandere, wie sich denn ihre Lange aufzwoFrantzösische Meilenerstrecket. Die Hauser haben nicht mehr als ein Stockwcrck, und sind vonGips, welcher daselbst sehr gemein ist, gebauet. BerFluß Lupbmr verbeßertihre Unfruchtbarkeit, weiche sonst in diesem Lande zu sehen. Denn eine Meilevon Hnnz findet man angenehme Garten, und schöne Lust-Hau'er, welche sonstnirgends in die s'm Theile Arabiens zu sehen find. Sie ist in dem letztem Persia-mschen Kriege sehr verwüstet worden.
!.) änns, eine andere Stadt dieses Nahmens an dem Flusse ^tlzn, fastum die Gegend, wo sich derselbige in den Meer-Busen von L-übora ergießet,z.) ^ii, eine Stadt. 4.) 5uleana, eine Stadt.
;.) LU5c>r-> oder Lailora, eine grosse Handels-Stadt an dem Flusse 5cl,->r>der nichts anders alsder Zusammenfluß der Flüsse und i'i-zriz jst, zwölff Meilen von dem Persianischen Meer-Busen gelegen, welcherdaher 6o>5o von öallbi-s genennet wird. Der Hafen dieser Stadt wird wegenstim Bequemlichkeit von denen Engellandern starck besuchet, daher die StadtMor-, seit dem Ormuz von denen Perfianern denen Portugiesen entzogen undimnii et worden, in gutes Auffnehmen kommen ist. Diese Stadt soll von demmächtigen Lalipben in Arabien, Obmann oder Ormsnn , im Jahr Christi 64;.seyn erbauet worden. An den« Canal dieser Stadt lieget eine Vestung, westhediesemdliche Schiffe verhindert, daß sie sich nicht an die Stadt wagendürffen.Die SM hatte vorzeiten ihren eigenen Fürsten, welcher aber im x vi.5cculowndenenTürcken clepossecliret wurde. DaraufhatderGroß-Sultan einenBässen dahin gesetzet. Der Kalla ^jucl hat diesen Platz hernach aus Verdrußseines Louvernemen» , weil er ohne Unterlaßmit denen Arabern Krieg führenmuste, an einen reichen Herrn, Nahmens Kubralius, verhandelt, welcher sichzueinernFürstenvon kaibora auffgeworffenhat. Nach derZeitsuchte der KöniginPerfien^cbacb.^b->5t. als er denen Portugiesen Ormuz abgenommen,
sich der Stadt LUto-a zubemachtigen, und der TürGsche Groß-Sul-taa ^mul-srb iv. siesie ^n. 16 z 9. nachdem er die Stadt kab^lo» oder LaZüar de-m Persianern abgenommen, diese Stadt belagern, allein die Fürsten in Lsl-wra haben jedesmahl die Damme durchstechen lassen, daß die Persianer und«ircken kaum Zeit gehabt ihr Geschütze zu balviren, ehe sie alle von der FluchMrschwemmet worden. Die 5r» JobanniZ Christen sind in dieser Stadt undm benachbarten Gegend auf viele tausend Familien starck. Ihre VorfahrenWen um den ^oräan , wo lolisnnez getaufst hat, gewohnet, daher sie den
Nahmen bekommen. Bb z s.M-
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