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siestchem Es hat ^llda viel Thüren, gerad gegen einander über, wie auchviel Fenster, so in diese Steine, oder Mauren gebrochen worden. Inwendigbey den Pfosten siehet man Bilder von erhabener Arbeit in naturlicher Grösse,W wie sie bey i>r- v gezeichnet sind. Vor diesen Kammern ist ein Platz vonohi.gefehr sunffund zwantzig Schuhen in die Vierung, allwo man die hinterstel»
liae ^)terckzelchen vieler kieii.en Säulen siehet. ^
' Gegen dem Berg zu, sind gleichsalls schone Überbleibsel von derglei»chenKammmr, sammt vielen Bildern von erhabener Arbeit zu sehen, und ißder Felsen, so an statt des ?uncl2m«-nrs ist,an diesem Ort sehr hoch, in weicheneine Treppe gehauen ist, auf welcher man bis zu unterst hinab gehen kan, allwogleichsam wie eine Thür in den Fehen gehauen ist, durch welche man, wie es schei.mr in dieses grosse Gebau hat gehen können, es ist aber dieselbe so wohl vermacht,und in einander gesüger, daß man fast nichts davon gewahr wird. DieInwoh«ner des Landes geben vor, wiewohl ohne Grund, daß unter diesem Gebau etwassonderbahres schönes zu sehen sey.
Wann man wieder hinauf gestiegen ist, muß man hinter einem grossen77 viereckichten Platz niit Säulen gehen, allwo gegen über dieser eingefalleneVt Sreinhauffen eines schönen Gebäudes zu sehen ist , dessen Wände, Thürenund Fenster mit vielen Bildern, und grossen, aber seitzamen Lü2>,2üereii,oderBuchstaben gczieret sind, wie man diejeive bey lu. L. sehen kan.
Viel dieser Lbsrzawwn scheinen überguidet gewesen zu seyn: Man sie«het auch die Überbleibsels von vielen Eaneüen, we.che das Wasser dahin gelci»tet, dessen Quellen anitzo versiegelt sind. Zu dem Berg, zwey oderdrryhu: dcrt Schritt hinter diesem Gebau, sind zwo in Felsen gehauene Höhlen,weiche zwey Gräber gewesen seyn müssen. Oben bey' dem Eingang sind eini»ge in einen Felsen gehauene Figuren, und unter andern eines Menschen, dereinen Bogen in der Hand hält, und einem Götzei bi.d, welches einem wildenThier gleich siehet, opffert, zu sehen, wie bey O. t) angemercket ist. Manhält dafür, daß an diesem Ort über die zwey tausend Bilder von erhabenerArbeit seyen, und weil die Erde umgegraben worden, so sind sehr viel darumter, woran nur der Kopfs zu sehen ist , deren Kleider meistentheils lang mitweiten Ermeln, und die Schuhe fast wie die unserme sind, und welche kleineKappen mit Falten und einen langen Bart und Haar haben. Unter andernist eiue Figur zusehen, die in einem Sessel sitzet, auf die Weise, gleich wie wir,wie bey Ist. v. angemercket worden.
Mit einem Wort, so ist dieser Ort einer von den allerschönsten Über«bleibscln, so in gantz Persien anzutreffen, und ist beydes das Gemacht, msdie Ordnung und Grösse des Gebäudes, und der Steine kehr prächtig. Undobwohl diese grosse Menge der Figuren, wie bey in L. gezeichnet stehet, nichtnach der Kunst der alten Römer gehauen ist, so können doch dieselbe für Mtzhön ^lUret werden. Zuntl