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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
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141
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von Ost-Indien«

14?

i z. Die Mahometaner werde«: in 5c»nm'5 und in LM-ix unterschieden,Jer Groß^ogol, und die Vornehmsten an feinem Hofe pflichten der Lehre8onmz bey, welche mit der Tnrcken ihrer einerley ist. Es sind aber auchviel gemeine Leute in seinem Lar.de, und unter denen so ihm zinsbar sind,

welche der Lin-ux ihrer Lcbre zugethan sir.d.

14. Man findet auch in Ostindien viele Christen, welche im Lande ge»bürtig sind, die von dem heiligen l'bomsz'i'bc.mMen genennet werden. DerRömisch »Catholischen Religion hanget niemand an , als etliche EuropaischeKaufleute, oder die P ortugiesen, welche zu Lua wohnen, und etliche ausge»schickte Geistliche, die nach 5lam und andere Ocrter reisen. Die Evangelisch»

Lutherische Lehre ist seit 1705. auf der Malabarischen Küste bey der Dani»scheu Vestung I'rznczuebzr, durch einige lVtjtlivnario5 ausgebreitet worden.

§. IO.

Von denen Groß-Mogols, und ihren Nach-folgern.

s^Jesenige, welche vorgeben, daß die Groß^vZvlz von dem weltberuffe» s r.^/nenl'amLrism abstammen, gründen ihre Meinung aufdas Zeugniß io-h-inni5 in. Königs in Portugal!, und sind zuBestarckung ihres Vorgebens derMeinung, daß die weisse Farbe, welche denen Fürsten aus diesem Geschlechte 659. «teangebohrcn ist, ein ohnfehlbares Kennzeichen sey, daß sie aus der Tartareyge» ^5/^°biirtig waren. Weil nun diese Farbe der schwartzbraun » und nliven-gelbenFarbe der Indianer gantz entgegen gesetzet ist, so scheinet es, daß die Muthmas»sung durch die Bedeutung des Wortes irtogol, welches so viel als weiß bedeu»tchbestarctet werde. Nun folgen die tciugMz nacheinander.

Tanwrlaw ist Lbr. 1404. gestorben. Sein Sohn leiiramacb solteIndien regieren, ward aber 1408. von Xara ickux einem ^uocomzmUer er»

»lordet. Nach ihin sind folgende kwgolz anfden Thron von inckollan konimcn:I.)8u!ran^laliomerl>. bis 1465. ;.)tckamerb -8cdecl !v0N

1469. bis «495. 4 .)5ulcanlZ.!l )urvon^n. 14?;. bis 15;!. ward aus der Us»beckischen Tartarey versaget, und kam hier in wscMsn aufden Thron. Ihmsolgete sein Sohn ;.)hic>m.ijon, dervon^n. i^zi.bisiis^.regierethat. ErMiethe mit denen paranoMern in einen Krieg, und ward durch deren König^coi-.Lkiin genöthiget das Reich wcloüän ^11. i;47. bis i;;o. zu verlassen.Ihm lucceclirete sein Sohn 6.) ^keb»-,r. dervon ^>1.1 s; e. bis 1 6c»;. regieret,und die Lander dsnüsli-ucn > 5wclen z üengslz und andere mehr erobert hat.7.) 5uKzn8elimoderieKznn.tZuir, regierete von >6o ;.bis ! 6^7 .wie»der diesen rebeliirete sein älteste» Sohn Lolruu. ward aber von dem Vater ge«

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