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gen. ^n. 1679. ward diese Stadt durch ein Erd-Beben, und 16L0. durchsinen Brand sehr rumbet.
Ihre Gegend ist unfreundlich, und unfruchtbar, weil sie ein kaltes Lllm,hat, die gute Uulicey aber, so daselbst gehalten wird, und dieCanale, welcheallda gemachet worden sind, haben eine grosse Menge Volckes dahin gezogen,so, daß viel Edelleute,, Obrigkeitliche Personen , Kauffleute und Soldaten,welche dem Hofe nachziehen, sich bequemlich daselbst aufspalten können.
Diese Stadt hat einen so weiten Begrieff, daß ein Mann zu Pferde die?selbe, die Vorstädte nicht darzu gerechnet, kaum in einem Tage von einem Tho-re zu dem andern durchreiten kan. Sie soll hiebevor weit grösser gewesen seyn,und, ehe sie von denen Tartarn und Rebellen verwüstet worden ) 800. Kirchenund Capellen, ;<5o. Thore und Frantzösische Meilen im Umkreise gehabt ha-den. HeutezuTagewirdsieindiealteundneueStadtgetheilct, derenjede4.Frantzösische Meilen, die Meile zu )6vo. Schrifften gerechnet, im Umfanghaben soll. In der alten Stadt wohnen die Tartarn, und die neue ist von dei-nen gebohrnen Chinesen seit 1645. angebauet worden, nachdem dieTar-tarn das Kayserchum China erobert hatten, daher jene die Tartar-Stadt, dieseaber die Chineser-Stadt genennet wird. Die Jesuiten haben hierinne ein schö-nes Kloster mit einer grossen Kirchen.
Es ist eine so grosse Anzahl öffentlicher Gebäude, Pallaste, Triumph-Bögen, und herrlicher Gedenck-Zeichen darinne zu finden, daß man für gut an-gesehen hat, eine ordentliche Verzeichnis dcrhalben, zu besserer Bequemlichkeitderer Fremden und Auslander, zu machen, welches man zu ihrer Nachricht aus-theilet. Weil aber die Gaffen allda nicht gepflastert sind, so erwecket der Windeinen so grossen und unerträglichen Staub, daß diejenige, so keine TraKsesselhaben können, das Angesicht mit einem Leinen Tuche, welches bisaufdie Gür-tel herab hanget, zudecken müssen , wobey sie doch diese BequeMligkcir haben,daß sie alles sehen, und doch nicht erkannt werden können. In dem Winter istauch der Koth und Unflath sehr unbequem.
Des Kaystrs Pallast ist allda überaus prachtig , von dem wir in dem nach-folgenden §. reden wollen. Die alle Stadt hat zwölffThore, und ist der Um-fang der Mauren gegen Mitternacht von gebackenen Seinen, gegen Mitragaber hat sie eine doppelte Mauer, die von denen spitzigen Bollwercken an derSeite des Grabens unterstützet wird, und so dicke ist, daß zwölffPferde zugleichneben einander aufihrem Grunde lausten können. Diese Stadt wird von denenRussenund West-TartarnKzmbalu, dasist, die Stadt des Herrn, genannt,und von vielen mit der alten Stadt Gsmbalu, der ehemahligen kestcjen-.undHaupt - Stadt der Ost - Tartarn, die itzo isteston oder biuoncbeu Heisset, con-Wnstnet.
Zehen