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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
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Vsn dem Aäyftrchum China.

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vorigen Kriege zwischen des Kaysers Trouppen , und denen Chinesischen See»Räubern auffgeworffen worden. Zwischen denen beyden Ostlichen Jnsuln istein guter Hasen, worinnen stets Schiffe liegen. In Westen der weitesten gegenOsten isteine Stadt, und eine Schantze, die den Hafen commznüiret. DieHäuser sind niedrig erbauet. Der Käyser von China psteget hierinne gemcinig»lich eine Besatzung von z.bis 400. Tartarn zu hatten, welche alle drey Jahrevon andern nebst ihrem Qnu verneur abgelöset werden.

Vl. Die provmy Gmangsi oder Quoangsi, ist mehrentheils bergicht,dabey aber auch fruchtbar. Es wachset darinne viel Zimmet, und das Holtz5ss>zo, damit man färbet. Der Reiß wird aus dieser Landschafft hauffig inandere angrantzende Provintzien , sonderlich nach k-mcon gefilhret. NieEinwohner wissen trefflichen ?c>rcc!-,in zu verfertigen, worzu aber die Erde ausderProvintz di-uikm, aus dem Gebürgt bey bloeicbeu gehoblet wird. Zudieser Land schafft gehören -, grosse Städte, nebst 80. kleinern, welche unterdererstern Gebiethe stehen. Vorzeiten hatte dieses Land seinen eigenen König,welcher aus dem alten Geschlechte der Chinesischen Kayser gewesen, nach dessenTode seine Gemahlin zwar noch die ke ven ucn eine Zeitlang genossen, doch ist dasLand zu einer Käyserlichen Provintz gemachet worden. Die vornehmsten Städtesind:

>.) OueliinZ. die Haupt»Stadt dieses Landes (glänzt!, die ehemahligere-üüen?eines Königesvon ()uozngü.

t.) pin^lo. z.)Viicbcu» 4.)Änckeu. f.)tgznninA. 6.) I'zifu'nz.7.) Lunun, sder^uminA. z.) I'eucbcuvder^iencbeu. yIÄucbeu.!0.)8iu^uenoderrin^^»cn. ii.)5uckin. i2.)1-ieucbcu. i^.)Lbili-

x-n,sind alles grosse Städte.

vii. Die^andschaffcIunatt , grantzet gegen Mittag an das Königreich'dunkln, hat eine gemajsigteLufft, 20. grosse Städte, die68 .andere untersichhaben, viel Gold, Silber, Kupfferund Zinn in denen Bergen, auch werdenviel Edelgesteine darinne gefunden, sonderlich schöne Rubinen. Deritztregie»reiide Kayser von China ceclirete im Mitten des vorigen 5ecui> dieses

Land dem alten Chinesischen General dts-k, Oz>ci oder Vii ZanAvei, welcher seinenVater Xnn-cibi. ehemahligen Tartar»CH«n in der Orientalischen Tartarey,hernach Kayser in China, und seinen Gross-Vater den grossen Tartar»Chan,Gm-'dc. wieder die Rebellen zu Hülffe geruffen, unter dem Ditul eines König»reiches, und erlaubete ihm zu luaan einen Königlichen Pallast zu bauen, undeinen Königlichen Hoff zu führen. Als aber dieser Printz än. 167;. nach ?---an den Käyserlichen Hoffciriretwurde, und nicht anders als mit einem Ge»folg von achtzig tausend Mann erscheinen wolte, so liesse der Käyser diese Land»schafft mit Gewalt wegnehmen, bei) welchem Kriege die Provintz sehr verwü»stet worden ist. Die vornehmsten Städte werden folgende seyn:

I 2 I.)^unan