) 8 Des vierdtett Buchs L^. 11.
II. vokierliz, ist eine Tartarische Landschafft ^deremEinwohner mehren»theils unter Gezelten leben, und ihr Lager offt verändern.
in. ^bls^, ist eiiie TartarischeLandschaffr zwisthen Siberien und denenweissen Kalmücken. Diese Tartarn haben ihren eigenen Fürsten, welcher offtmit denen Kalmücken Krieg führen muß. Die vornehmsten Oerter sind:I.)^ble/, die Haupt-Stadt. 2.) kelouvizcjz/. ;,) l.oulcz,-ZAZ)5. 4.) Ijoercko».
IV. Xolralcbm», eine Landschafft oder Fürstenrhum um den Fluß lrcirherum, welches seinen eigenen Herrn hat. Die vornehmsten Oerrer sind:l .)Xo!czlcbma, die Haupt-Stadt, an dem Flusse Iltt5 gelegen. 2.) I'ulßz,ein Stadtgen. z.) letan, ein grosser See, durch welchen der Fluß weisgehet.
v. Die Volcker v^nki. find in der Gegend, wo die Stadt v-eckilieget.
VI. Die Volcker Xillebsrerc, haben ihre Horden oder Rotten inGezelten und Hütten um die Stadt Xulenba herum, welche von Russenbesetzet ist.
vil. Das Land äblszvis, wird von denen Tartarn bewohnet, welche^bl25vi heissen, und ihren eigenen Fürsten haben, mit dem fie unter Gezeltennach denen ?zmilien leben. IhreVersammlungen werden auch Horden ge»nennet. Die Horde Ooen ist die vornehmste. Die vrlurrini gehören auchzum Theil unter dieses Fürstens Bothmassigkeit.
VI II. Die 5cluancli find eine Art streiffender Tartarn bey dem Fürsten-thum ^blazviz.
IX. Das Königreich V'I'ZVK.I'/U, welches von denen Murrilcr Tar-tarn bewohnet wird, hat seinen eigenen louveramen Herrn, welcher mit denenbenachbarten Russischen und Occidencslischen Tartarn offt Kriege führet, wel-che aber nicht lange wahren.
x. oi.Süki ü, eine weitläufige, doch wüste Landschafft ,'n der Ncciücn.wüschen Tartarey, welche von unterschiedenen Horden oder Versammlungender Tartarn bewohnet wird. Die vornehmsten darinne find:
I.) Hll,i ^Imucki oder Xzlmglclci, die weissen Kalmücken, welche alsoaenennet werden, weil fie von Angefichte weisscr als andere find. Sie pflegenfich nur der Rauberey zu befleißigen, und streifn offt in das KönigreichMrscan, wo fie von denen Nagaischen Tartarn Beute machen. Sie h'benGezelte und kleine Hütten, worinne sie fich auffalten. Sie lassen die Köpfkahl abscheeren, und tragen lange Röcke von leinen Zeugen oder von Tuche.Ihre Waffen find Bogen, Pfeile, Schiide und höltzerne Keulen. Ihr Reich-thum bestehet in Vieh-Zucht, Fischerey,und dem 5clauen. Handel. Dasrohe Pferde-Fleisch und Milch find ihre cteliesreste Speisen. Ihre vornehm-ste Horden oder Versammlungen find: i. Die lalb^oi-,
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