Von dein alten und l'y lgm Asien insgemein. I z
2. Das Land ScncK hat unterschiedene Völcker und Landschaffren ge-habt, nemlich die Land schafft Aflniraa, worinne das Asmiraffche Gcbürge, unddie Stadt Asmiraa gelegen war. 5cr.i war die Haupt- Stadt des gantzen Lan-des 5erw^ Die Völcker Illecloncz hatten die Stadt I lleNon. Die Ocroroco-5-r hatten die Stadt Occol^coi'z. Die Völcker Oamn«, undi'b-igu.
r-x haben auch in 5enc-i gewohnet. Dieses Land hatte gegen Morgen das sst-liehe Meer, gegen Abend denBerg imauz. gegen Mittag das Reich der Sinc-ser, und gegen Mitternacht das Scythische Meer. Die alten Völcker, 5ei «5genannt, sind wegen ihrer Seiden-^snusaQiiren berühmt. Aus diesem Landeist die Seide zu erst in andere Lander geführet worden. Daher wird auch dieSeide 5ericum genennet. In denen Waldern ist vorzeiten viel Baum- Wollegewachsen. Heutiges Tages sind der Gegend die Königreiche languc unddllucbe gelegen.
z. Gcythl'ett, worinne die Berge und Hlsni gelegen waren, ist /'co/om-kiin das Drienmllsche und Dccidentaltsche abgetheilet worden. In demOrientalischett Theile, welcher Scythien jenseits des Berges lmauz, oderLcxrbia exrrz ImÄUM genennet wurde, wohneten die Völcker ^Lll Zcylb-x, dieR^..^-Völcker Lbauranz-i. deren Haupt-Stadt ckaurana war. In dem Lande c. I Z.14.^U!5zciri5 war die Stadt Huözcia gelegen, wie aus der dritten kigur zu sehen. IIn dieser Gegend sind heutiges Tages ein Theil der Ruffischen Tartarey,rbc^, diekislmzclci, auch kvlugülia nigra und llava. Der OccidcntalischeTheil des 8c^cbien disieits des Berges Imauz, Ist. Zc^rbia incra ge-nannt , hatte die Flüsse i-ixarce; und L>XU5 , welche Gegenden die VölckerizxarkX, letzgligerT und die bewohneten. Die Berge und Völcker wur-den ^lanl genennet. Der t^-illzAcceri Königin I'omyrl; hat im Jahr der Welt1411. den Persianischen Monarchen Ly>um überwunden. Dieses Zc^rbieuwar um die Gegend nach dem Caspischen Meere herum, und wo heute zu Taget-sll». ^ibcr und andere Lander der Gegend sind. Die Scythen waren krie-gerische Völcker, welche keine gewisse Wohnungen hatten, in dem sie bald hierbald dorthin zogen. Sie kleideten sich in die Haute der wilden Thiere, und liebc-ten weder Ackerbau, noch artige Sitten und gelehrte Wissenschafften. IhreVermeinte vornehmste Gotter waren, ^upircr, t^larz, VeÜZ, Venu5, undb^er-cul», welchen von denen Gefangenen der Hunderte jederzeit geopffert wurde.
Denen andern Gottheiten haben sie Vieh zum Opffer gebracht. Jbre Gefan-gene pflegten sie lebendig zu schinden, aus deren Hirn-Schedeln sichTrinck-Schalen zu machen, und die abgezogene Haut um sich zu hangen. Der Dieb-fiahlwurde bey ihnen nicht sonderlich gestraffet. Der letztereKönig der^cy-benNncbamist ^n. 1187. von dem ersten Tartarischen Könige cbinZ'5 erschlagenworden.
4« Das Asiatische 5armsclen > lsr. Zarmsna ^üäcica hatte zu Grantzcn,
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