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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
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Vorrede.

In dieser neuen ecknon jst ebenfals auf rühinliche Sorgfaltdes Herm Verlegers eine solche bedachtige Vermehrung gesche-hen / daß nichts nothiges ausgelassen, und auch nichts überflusiMeingerücket worden. Die tckccvocie des ^uÄorjz hat man zwarbehalten/ jedoch aller Orten eine beliebigere Ordnung beobachtet/umso wohl dem Verlangen des Lesers/ als des Herm Verlegerseine Genüge zu thun.

Ob aber dieses einiger Massen von mir sey pr^u-ree worden ?havon will ich andere urtheilen lassen > welche, wenn sie andersohne Vorurtheile einsehen/ der Augenschein von meiner Bemü-hungendlich überzeugen wird.

Ich habe so wohl aus der alten und neuen Ceograpkie»alsausder^ikorie gantz besondereAnmerckungen beygefüget/ wel-che mit der Zeit ihren würcklichen Nutzen bringen werden. Undwenn auch der Her? ^aUcc selbst diese Vermehrung in seinem Le-ben sehen sollen/ so würde ihm dieselbige meines Erachtens nichtmißfallig gewesen seyn; weil dieses schöne Werck dadurch zu meh-rerm Nutzen ist apr-ret worden. Dem ^urkon wird sein Ruhmhiermit nicht vermindert / sondern seine verdiente Hochachtungbey allen verstandigen Liebhabern der Leo^Kischen Wissenschafftvielmehr vermehret/ und erhalten.

Vor lneine mühsame Arbeit verlange ich nicht die geringsteEhre / weil dieselbiae allein dem Allmachtigen GOtt gebühret/welcher dabey meine Leibes-Kraffte in der grössesten Schwachheit/nicht nur gestarcket/ sondern vermehret/ das Gemüthe bey allenWiderwärtigkeiten ermuntert/ und den Verstand taglich zu mei-nem Vergnügen geseegnet hat.

Der geneigte Leser beliebe nun bescheiden davon zu urthei-len/ auch sich damit einen Zeitvertreib zu machen, und lebe unter-dessen wohl!

/.NA