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jungern Zweiges gelten. Für unsere Meinung spricht auch nochdas öftere Vorkommen der Namen Heinrich und Theodorichin beiden Familien. Dem sei indeß, wie ihm wolle: ein neues Ritter-geschlecht nahm bald den Namen der ihnen anfänglich vom ErzstisteKöln nur als Burghütern anvertrauten Burg an.
Gottfried und Johann I. Gottfried und Johann vonRhein eck werden zuerst genannt in einer Urkunde vom Jahre 1190,in welcher Erzbischof Philipp von Köln das Schloß Holebüchean Theodorich von Wied überträgt'). Daß dieser Johannder Sohn Gottfried's gewesen und von jenem Erzbischofe zuerst denNamen von Rh eineck beigelegt erhalten habe, wie Günther-)angibt, können wir durch Urkunden nicht begründet finden.Heinrich I. Dagegen tritt Heinrich von Rheineck mit demTitel eines Burggrafen in einer Urkunde vom Jahre 1200 auf, inwelcher die Grafen von Sayn der Abtei Heisterbach einigeGefälle erlassen^).
Der zweite, der uns unter diesem Titel begegnet, ist Konra-dus, Lttl -ggravius ck<z Domcapitular in Trier und Propst
zu St. Florin in Koblenz vom Jahre 1204 bis 1250. Erwar 1239 zugleich Pfarrer zu St. Laurentius in Trier und starbdaselbst den 5. März 1256.
Johann II. Auf Rheineck aber folgte Johann II. vom Jahre1213 bis 1229. Wir finden ihn in der Urkunde vom Jahre 1213,in welcher Heinrich von Isenburg der Abtei Laach sein Gutzu Kruft übergibt'). Im Jahre 1215 unterzeichnete er die Urkunde,in welcher Herzog Heinrich von Limburg, der an die Stelle desauf dem Kreuzzuge verstorbenen Grafen Wilhelm von Jülichvon dem Pfalzgrafen mit der Vogtei über Breisich und Lützin-gen belehnt worden, den Hof der Abtei Laach an letzterm Orte
Fischer, Geschlcchts-Rcgister der Häuser Isenburg, Wied undRunkel. Mannheim 1775. x. 39.
') Küntbcr, II. p. 17.
Lacomblet, I. 399.
') aüutber, II. i>. 1V9.