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Bertrich gelegen, bestraft. Die Beweggründe, welche Otto zurErthcilung jener Weisung vcranlaßtcn, mögen in Erbschafts - Ansprüche» bestanden haben, die er gleichzeitig mit Friedrich, Grafvon Vianden, erhob. Der Erzbischof rächte sich an Otto da-durch, daß er jenen Grafen mit der Hälfte von Arras belehnte,ihn selbst aber leer ausgehen ließ').
Wiederum erscheint Graf Otto in Deutschland im Jahre1138: er war im April d. I. an dem Hoflager des neugewähltenKonrad III. in Köln") und tritt daselbst als Zeuge einer Urkundedieses Königs auf, in welcher derselbe die Besitzungen des KlostersSt. Remigius zu Rheims bestätigt ^).
Im Jahre 1143 war Otto mit seinem Sohne bei dem Kö-nige Konrad in Sachsen, wie die Unterzeichnung einer Urkundedieses Königs für das Kloster Chemnitz von Seiten Beider beweist.Im folgenden Jahre finden wir ihn bei demselben Könige auf derRcichöburg zu Cochem: er unterzeichnete daselbst eine Urkunde zuGunsten dcö Klosters Springiersbach mit seinen VerwandtenOtto und Ulrich von Are'); nnd wohl zu derselben Zeit einezweite Urkunde, einen Gütertausch dieses Klosters betreffend I.Ferner findet er sich unter den Zeugen einer Urkunde diesesJahres (1144) von Konrad III. über die Wiederherstellungder Kirche des heiligen Sa turn inus zu Münsters, dann ineiner Urkunde vom Erzbischof Arnold von Köln zu Gunsten der
könne. Mit diesem Bescheide kehrte sie zur Burg zurück. Uud wasgeschah? Bald daraus öffnete sich das Burgthor, die Nitterfrau tratheraus, eine» großen Korb aus dem Kopfe uud in diesem — denRitter von der Nantcrsbnrg. Der Erzbischof, nicht gesonnen,sei» Wort zurückzunehmen, begnadigte ihn unter der Bedingung, ansimmer das trierische Gebiet zu meiden. Wohin er sich gewendet, da-von schweigt die Sage.
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"4 v. Raum er, Geschichte der Hohenstanfcn. I. 330.
1'oIIliei', lioel. >UpI. I'ntat. p. 40.
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