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Geschichte der Grafen
Von dem Schlosse und Amte Vlocho.
§. VI.
i
chon I2Z8 wird eines alten Schlosses zu Vlocho gedacht, welchesin eine weidliche Abtei Cisterzienser Ordens verwandelt, und von die-ser Zeit an das SegeMlM genannt worden ist. Zwölf Zare hernachHeisset es, daß dieses Kloster bei der Stadt Vlotomve gelegen sey.Die Urkunden hievon siehe unten. Graf Otto von Ravcnsberg undHeinrich Vogt von dem Berge haben damals die von dem Oldenburgsscheu Grafen Heinrich geschehene Stiftung desselben bestätiget; zumZeichen, daß sie ein gewisses Recht und Anteil an dieser Stadt gehabthaben müssen. Eben dieser Graf Otto gedenket seiner Beamten zn Ra-vcnsberg, Syarenberg und Vlotouwe im Zare 1286, in welchcmauchGerhard von dem Berge seinen Besiz an der Helfre des Hauses oderder Burg daselbst und ihrer Zugehörde feierlich anerkannt hat. Ebendieser Gerhard verkaufte seine Helfte an das Erzstift Köln im Zare 1290um izcxo Mark Herforder Währung r).
Eine andere Urkunde von 134z belehret uns, daß die beiden Brüder,Otto und Wilhelm, Herzogen von Braunsweig und Lüneburg , ihrSchloß VlotStve, Haus und Stadt, an Junker Otteu, Grafen Hein-richs von Waldeck ältesten Sohn, für roo Mark lötiges Silbers ver-setzet haben. Herzog Wilhelm hatte, wie wir oben gezeiget haben,die ältere Schwester der Gräfin Margaret!) von Ravensberg, durch wel-che die Grafschaft an Gülch gekommen ist, zur Gemalin. Daß diese Hei-rat besagtes Vlocho an das Herzogliche Haus von Braunschweig ge-bracht
r) Der Kaufbrief hierüber stehet in tom. xr.
0. xevili.