von Ravensberg.
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Nachdem seit langer Zeit ein genaues Bündnis zwischen dem Bis-tume Minden und der Abtei Herforden mit dem Hochstift Osnabrück be-standen hatte, so war es der Grafschaft Ravensberg und ihrer Sicher,hcit sehr zuträglich, daß Graf Otto in solches zu gemeinschaftlicher Hil,fe und Vertheidigung im Zare 1277 der Stadt Bilefeld aufgenom-men wurde r). Eine Frucht dieser Einung mag der bald hernach zuGunsten unsers Grafen erfolgte schiedsrichterliche Aussp» »ich des Domka-pitcls zu Osnabrück gewesen seyn, in Betreff verschiedener Rechte zuVermele oder Versmold, welche der damalige Bischof Konrad vonOsnabrück ihm streitig gemacht hatte.
In eben diesem Zare erwarb sich Graf Otto mehrere ansehnlicheHöfe, Güter und Zehenden als Paderbornische Lehen, welche Her- n.441.mann, ein edler Herr von Osede, vorhin besessen, und ihm abgetret-ten hatte. Die gemeine Sage, als ob Widekind von Osede, der seinSchloß dieses Namens im Zare 1185 in ein Frauenkloster verwandelthaben soll, der lezte seines herrlichen Geschlechtes gewesen, wird hiedurchoffenbar »niederleget. Auch im Z. 1227 stellet sich ein Hermann vonOesede in unsern Urkunden dar.
Z. XXXII.
Da der Bischof von Osnabrück einen Hof zu Winkelseten, in demAmte Ravensberg; der Graf Otto hingegen zwei Häuser in dem Osna-brückischen Kirchspiel Borglohe hatte, so fände»» beide Teile für dien,sam, diese Güter gegen einander auszutauschen, und dieses geschaheden 14 Lenzmonat 1284 zu Osnabrück mit Einwilligung des dasigen i.v.Domkapitels.
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n) Oat. SNN0 kicci.xxvii, läll8 kedrnsrü. DieseUrkund hat Herr De-chant lvürdrwein zu Mainz in cich/o»,. tom.xi, n. i^iic herausgegeben.