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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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Geschichte der Grafen

24. VXXIX. Erzbischof Johannes von Bremen, welcher im Jahre 1^07

zu dieser Stelle gekommen ist, als Bürgen angiebt für die Erstattungalles dessen, was der Erzbischof zu seinen Gunsten an dem RömischenHofe ausgeleget und angewendet haben würde,

H. XXXI.

Die Vogtei der weiblichen Abtei Borchorst bei Steinforden, imFürstentume Münster, welche unser Graf Otto von dem ErzstisteMagdeburg zu Lehen empfangen hatte, überlies er mit Zuziehungseiner Gemalin Hadwig und seiner beiden Söhne, Hermann und Lud-wig , den Burgmännern zu Steinforden, und versprach dabei sich zubestreben, damit gedachtes Erzstist ihnen dieses Lehen selbst unmittel-bar verleihen möchte. Solches geschahe im Jare 1270 p), in wel-dl. XI.VI. chem auch Graf Otto und Heinrich Vogt vom Berge die dem Klosterzu Vlotho von dein Grafen Heinrich zu Oldenburg geschenkte Güterbestätiget haben. Die alte Abhängigkeit gedachter Abtei Borchorst vonMagdeburg ist noch in neuern Zeiten behauptet worden, wie Joh.Peter von Ludewig g) uns mit mehrcrm belelehret. Das hohe Erz-stist hatte dieses Vorrecht mit den meisten andern Vorzügen seinem er-habenen Stifter, K. Otten I, hauptsächlich zu verdanken.

Die Schwiegermutter unsers Grafen, Sophia, edle Frau von derxvix. Lippe, übertrug im Zare 127z ihren beiden Tochtermänncrn, den Gra-fen von Ravensberg und Albert von Regenstein die Obhut und Verwal-tung ihrer Güter in Sachsen.

Nachdem

p) anno vom. i»lcni.xx in loco Lc lnb tilia linieren. cock.

ckip/om. n. XXXVIII. Lunig Reichsarchiv xart. fxec.

continnat. 11, adtkeil. vi> p.

g) tom. xii, xraek. xaZ. 2z kg.