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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
Entstehung
Seite
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xuv. te. Ferner, daß die Söhne des Grafen Niklaus von Halland, Ni-klaus und Jakob, einen Einspruch an solche Erbschaft gemacht, ausdem Grunde, weil vorgedachter Johannes als ihr gewesener Vormundihnen an ihren Gütern einen betrachtlichen Schaden zugefüget hätte.Die Sache wurde endlich dahin vermittelt, daß Graf Otto seinen Ne-fen zu ihrer Entschädigung den dritten Teil besagter Verlassenschaftüberlies, wodurch aller Streit gehoben, und dem Grafen vollkomme-ner Gewalt nach den Dänischen Gesetzen mit dem übrigen zu schaltenund zu walten zugestanden worden. So klar dieses alles ist, so wenigwissen wir die eigentliche Verbindung, welche zwischen unsern Grafenvon Ravensberg und jenen von Halland bestanden ist, anzugeben.Es muß eine Vcrmälung zwischen beiden Häusern vorgegangen seyn,und vermuthlich hatte Johannes eine Hallandische Gräfin geheyrathet.Aber auch dieser Johannes ist uns räthselhaft, da seiner unter den Ra-vensbergischen Herren sonst nirgends, in vorangeführten Dänischen Ur-kunden aber also gedacht wird, daß er in der einen ^ollannss Musssoirannis, und in der andern ^ostannes parvus genannt wird. Soll-te dieses etwan nur eine in Skandinavien gewöhnliche Benennung oh-ne bestimmte Bedeutung seyn?

Bedenklich war uns auch der Ausdruck, welchen sich Herr Prof.Gebhardi in seiner Geschichte der Königreiche Dänemark und Norwe-gen k) erlaubet, da er einen Grafen Zakob von Halland und Aavens-horg im Zare 1276 als Dänischen Feldherrn in Schweden aufführet,und solchen nachher kurzhin Graf Zakob von Ravensburg nennet 1);

bis

k) I Band, S» Z54, Z59.l) S. ZZ7.

Geschichte der Grafen