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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
Entstehung
Seite
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von Ravensberg» 2Z

Tekelnburg, Aliena, Schwaleilberg :c. des ehmaligen ,nächtigen Her-zoges der Sachsen, Heinrichs des Löwen, zweiten Sohn Otto, unsersdamaligen Pfalzgrafen, Heinrichs von Braunschweig, jüngernBruder,zu des Reichs Oberhaupt aufwarfen. Philipp wagte bald nach seinerzu Mainz erhaltenen Krönung einen Kriegszug in das Kölnische, unddarauf nach Sachsen, wohin gedachter Graf Hermann ihm nachfolgte,wie uns eine dem Erzbischofe von Bremen am iy. Jänner iiyy zuHildesheini, den Besiz der Grafschaft Stade betreffende königl. Bestä-tigung belehret, als in welcher comes IffermnunuL äe I^avensbeiAden ersten gräflichen Jeugen abgab i).

Daß bei diesen Kriegsirrungen und dem ohnehin wankelmüthigenGlücke der Waffen unser Graf Hermann nicht wenig ausgestandenhabe, ist leicht zu vermuthen, und Kleinsorg merket an, daß im Ja-re l 207 zwischen dem Grafen Simon von Tekelnburg, Marschakl vonWestfalen, welcher, wie schon oben erinnert worden, der WelsischenPartei zugethan war, und Grafen Hermann von Ravensberg ein har-ter Streit vorgefallen sey, in welchem jener geblieben, dieser abermit seinem Sohn Otto gefangen worden.

Hiemit endigen sich auch die Nachrichten von Hermann, worauswir schließen, daß er bald hernach verschieden seyn müsse. Denn daßer noch im Jare 1225 von dem Römischen Könige Heinrich die Graf-schaft Vccht, die Stadt und Schloß Embden, wie auch einen doppel-ten Zoll, einen zu Vloto an der Weser, und den ande-n auf der Ems,wie Schuten in seiner Paderbornischen Geschichte ic) meldet, erhalten

haben

t. !i, p. 271, wo aber das Jar 1189 offenbar sahch, und vermutlichein O> uckfeier ist. <?««//. t. in, 625.

lc) /'«lie-cho»-«. toiu. 11, x. ch.