von RavcnSberg.
gefallen, eine Menge Friesen erschlagen habe, und mit grossen Ehrenwieder zurückgekommen sei i). Der Deutsche König Konrad war damalsauf seinem unglücklichen Kreuzzuge begriffen, und so konnten in dessenAbwesenheit dergleichen Gewaltthätigkeiten gar leicht verübet werden.
Unter seinem Nachfolger Friedrichen I finden wir unsern Graset»bald bei dem Säcksischen und Westfälischen Herzoge, Heinrichen demLöwen, bald an» königlichen oder kaiserlichen Hofe. Mit jenem warer im Zare 1152, als eine Wittib Namens Osterlind und ihr SohnArnold die von ihm zu Lehen getragene Kapelle in der Bever dem Got-teshaus Scheda, in der heutigen Grafschaft Mark, zu verschenken dieErlaubnis erhielten. In der darüber ausgestellten herzoglichen Ur-kunde werden Graf Otto von Ravensberg, Heinrich Graf von Arns-berg und Albert Graf von Eberstein als weltliche Zeugen angeführet m).
Zu Ende des Maimonats im folgenden Zare befand sich GrafOtto von AauenSberch in Gesellschaft des obgedachten HerzogsHeinrichs an dem königlichen Hofe zu Heiligenstadt, allwo FriedrichI dem nun abgegangenen Kloster Fredesloh die Kapelle der ehmaligenkaiserlichen Burg Grona bei Göttingcn bestätigte n).
So war Graf Otto von Rabensberch mit dem Monarchen auchzu Goslar, als er den 1 Jänner 1157 dem Herzoge Heinrich eineGrafschaft und Wald auf dem Harz schenkte 0); und das Zar hernach,wie oben gemeldet worden, zu Kaiserswerd.
§. VII.
j) aet. vi ckip. i.ix in
t. 1, p. 269.
in) üb. 111, p-lF. 405.
n) D. in der Vorrede zu dem dritten Theil der Zeit» und Oe>,
schicht>Desct'reibunA der Stadt Gcttingen S. 109.v ) Die in Kupfer gestochene Urkund hicvon siehe in rom.
iv, p. 428) »äck tom. in, ps^. 467—c»c).