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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
Entstehung
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von Ravensberg.

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Wollten wir unsere Mutmaßungen für Wahrheit gelten lassen,so würden wir mit Herrn Zustizrath Möserzu Osnabrück einen Gra«fen Hermann, welcher im Zare 895 comsF

genannt wird b), und mit Zalke c) einen Grafen Friederich, in des-sen Grafschaft die Abtei Schildesche von Kaiser Heinrich im Jare 1019gesetzet wird ck), um desto mehr unter unsere Ravensberger aufnehmen,weil es gewiß ist, daß jene Grafen eben demjenigen Gaue vorgestan-den sind, welchen wir hernach zum theil unter der RavensbergischenHerrschaft erblicken. Auf solche Art würde ihre Abstammung vonWidekind dem Grossen ebenfalls gelten müssen, weil es eben so wahrist, daß dieser Herzog und seine Nachkommen in besagtem und benach-barteil Gauen mit ansehnlichen Gütern angesessen gewesen. Alleinwir fürchten uns bei allem dem etwas zu behaupten , das in kurzer Zeitdurch eine einige neue Entdeckung umgestoßen iverden könnte, wie vie-len andern in solchen Fallen schon öfters wiederfahren ist»

Z. u.

Der wahre uns mit Gewisheit bekannte Stammvatter aller fol-genden Grafen von Navensberg ist Graf Hermann von Calverlg,wie ihn die von Leibnitz und Ekkard herausgegebene alten SächsischenAnnalisten des zwölften Jahrhunderts nennen e). In den Kaiserli-chen Urkunden aber, wie bald gezeiget werden soll, Heisset deßen Sohndeutlicher Lome>5 c/e

A 2 Nichts

b) Aen/e/s»- 117.

c) 716.

6) tom. I, p. 4ZZ.

e) In acce//! /!?/?. ack sn. ncxi.

/zi/?. nevi rom. I, ccil- züz, an. ^inxxxii.