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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
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1. Theberedung zwischen Hippolyta Juliane von Tümpling (9?)

und Wolf Albrecht von Arosigk a. d. lch Besedau auf Flurstedt.

jIosewitz, s656 Mai 27.

Handschrift: Abschrift: Geh. Haupt- und Staatsarchiv zu Weimar, Ab-theilung L.. No. 27AZ, Lchnsakten über das Rittergut Flurstedt mitt-leren Theils, vol. I. ^SHZ

Im Nahmen der heiligen und unzertrennlichen Dreifaltigkeit, Gottes desVaters, Gottes des Sohnes und Gottes des heiligen Geistes, in deren Handund Gewalt einig und allein aller Dinge guter ansang, Nuttel und ende undzuegleich aller menschen glück, roohlfarth und Vermehrung bestehet. Amen.

Rund und zu wißen sei hiermit iedermanniglich, sonderlichen aber denenienigen, so es zu wißen von Nöthen, das heute eudesgesetzten äaüo zwischenden wohledlcn Gestreng und vcstcn Wolf Albrechten von Krosigk vf Fluhrstedtals Bräutigam!' an einem und zwischen der auch wohledlcn, viel ehr- undtugendreichen Jungfrauen Hyppoliten Julianen, des wohledlen Gestrengen undvesten Wolff Christophs von Tümpling vf Posewitz nachgelassenen Tochterals Braut mit Oonssirs aulüroritasb und genehmhaltung derer rsspsetivs ge-liebten Bruders und Luraüoris des Wohledlcn, Gestrengen und vesten AdamFriedrichs von Timpling vf Posewitz, auch edeln wohlehreuvestcn und nahm-hafftcu Herrn Scbaldt Koylcus Rittmeister vf Schinditz, am andern Theileine rechte Christliche und beständige Che in der besten art, Form und Weiseals es nach heiliger Einsetzung und Verordnung des Allerhöchsten am kräff-tigsten gescheen kann nachgesetztcrmaßen beliebet, abgeredet und beschlossenworden.

Nemblichcn es hatt eingangs gedachter Wolff Albrecht von Krosigk eineChristliche aufrichtige oheliche trow, lieb und frcundschafft zur besagten Iung-frawen Hyppoliten Julianen von Timpling gcschöpfct und gewonnen undderentwegen auf vorhergegangenes andechtiges Gcbcth zue Gott als Stifftcrnund Erhaltern des heiligen Eheordeus, mit rath und guthachten seiner nechstenFreunde vndt Anverwandten nicht allein Key ietzo genandter Iungfrawcn-sondorn auch Key derselben geliebten Brüdern und Vormunde umb eine christ-liche Ehe gebührend sich beworben und sie allerseits billichen angesprochen undersuchet. Wann sie denn dieses nach genommener Bedenkzeit anders nicht als