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Gottlob hatte keine Schätze sammeln können, außer demSchatze eines guten Gewissens, ruhmvoller Ariegserinnerungen undallgemeiner Hochachtung und Werthschätzung.^
So befand er sich nach seiner Verabschiedung in einer Lage,daß er Friedrich den Großen, dein er schon als Leibpage unddann im siebenjährigen Kriege tapfer gedient hatte, um eine Pensionbitten mußtet Durch schwere Blessuren sei er zum Kriegsdienstganz untüchtig geworden .... „mein bißgen zeitlich Vermögengäntzlich verlohren, andere anzusprechen kann mich nicht ent-schließen."
Nachdem der große König schon elf Tage nach diesem Gesuchverschieden war, bewilligte ihm König Friedrich Wilhelm II. nochin demselben Jahre ein Gnadengehalt von ^00 Thlr., wofür ihmGottlob am p Deccmber mit „vollen gerührten Hertzen" dankte.
Am 20. September s?c>^ verlor er seine Gemahlin, amZ s. Januar s?99 entschlief er selbst, 73 Jahre alt, zu ^uedlin-
„INein Freundt! wen es Dir wird nach Mansch nnd willen gehen,So denke nur es sey durch meinen Mansch geschehen.
Hirmit empfehlet sich dem geertesten Besitzer dieses Buchs zu gütigenAndenken
Catharina von Tümplinggeb. von Magenschütz.
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^ So gehörten Gottlob nnd seine Gemahlin schon zu Beginn der ?o erJahre zu dem Freundeskreise des Grafen Christian Friedrich zu Stolbcrg-Mernigerode (f ^82-0 und seiner Gemahlin Auguste Eleonore geb. Gräfin zuStolbcrg-Stolbcrg (f t82t), in welchem sich die edelsten Geister begegneten, wieGleim (seit Domsecretär zu Halbcrstadt), Alopstock (zu Quedlinburggeboren), Jung-Stilling, Claudius, Lavatcr u. a.
Die Tagebücher der Gräfin Auguste Eleonore nennen Gottlob nnd seineGemahlin öfters, ebenso Henriette von Tümpling a. d. H. Sorna, damals Hof-dame der Gräfin Hohenlohe geb. Gräfin Stoiberg-Roßla in Schrozbcrg (II. 280).
^ Geh. Staatsarchiv Berlin, ksp. ZV. ?. ^25.
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