— S5H --
Durch die Ariegsstrapazcn und durch feine VerwundungenInvalide geworden, wurde er in: September desselben Jahres zumGarnison-Regiment Nr. sv von Aenitz versetzt, aber schon am25. November nahm er den Abschied, nachdem er 37 Jahre langtapfer und treu dein Großen Friedrich gedient hatte. Er zog sichnach Quedlinburg wieder zurück.
Als er nach dem Hubertusburger Frieden in Quedlinburgeingerückt war, schritt Gottlob zur Eheck Er vermählte sich am2s. Juli s?63 mit Eatharina Wilhelmine Margarethe, geborens?s3, Tochter des Wilhelm Ehristos von Wageuschütz^ a. d. H.Altenzaun, eines s?45 verstorbenen Regimentskameraden Gottlob's,und der Margarethe Elisabeth geb. von Ruthoff.
Eatharina ging Gottlob, am 20. September s?94, im Todevoran, nachdem sie ihm zu Quedlinburg drei Söhne und eineTochter (O.) geschenkt hatte, von denen nur der jüngste, Rudolf,sie überlebteck
In (lZuodliuburg schrieb er am 2S. tNärz ^770 folgendes in das Stammbuch des Herrn von Rauschcnplat:
„Bin ich Dein Freund, so stcrb ich heut,
Trägst Du ein Zweiffel, hol Dich der Tenffcl.
Das erste glaubst Du nicht,
Das ander wünsch ich nicht,
Also bleibts beyn alten.
Das ich Dein wahr aufrichtiger Freund und Treuer Diener bleibe.
G. v. Tümpling.
^ ^ »weNoir eosur smx DaumsDg, vis au L,oiI/Irouusur pour ruor.
Auilpruüt."sAnagramm.)
^ Sein unglücklicher Vater war am 2H. Alärz ^758 zu Hardisleben ge-storben, während seine Stiefmutter Johanna Eleonore geb. von Werthern, schonhochbetagt, noch lebte.
^ Eine Altmärkische Familie, deren Hanptgut Altenzaun war.
»»» ^ Ranschenplat'schc Stammbuch hatte sie an demselben Tage wieGottlob eingeschrieben: