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Da die Verhältnisse der Brüder innner schwieriger wurden,so verkauften sie am 2 s. Februar (737 ihre Hälfte an Tümplingan den Dompropst.
Nachdem ihr Vetter Tarl Friedrich am H. Juni auch seineHälfte an denselben verkauft hatte, war die Familie der Gefahrentronnen, schon damals das Stammgut zu verlieren (S. (00—(02).Freilich hat auch der Dompropst es nicht verhindern können, daßsein unwürdiger Neffe Tarl Friedrich die Familie im Jahre (73»um ihr Stammhaus brachte (S. (HS—(H9, (5H^(55).
Noch war den Brüdern Schieben geblieben, aber schon seit .dem Jahre (735 läßt sich ihre Absicht verfolgen, auch dieses Gutzu verkaufend
In einem Ltutus eunsalZ überschriebenen Bericht FriedrichMlhelm's und Christian Lcbrecht's an die Stiftsregierung zuZeitz, 6. ä. Schieben 20. December (735*'^, heißt es:
Schon am 26.Ianuar hätten sie den Aönig (Friedrich August II.,welcher (733 seinen: Vater gefolgt war) gebeten, entweder Schiebenin Allod und Erbe zu verwandeln oder ihnen zu erlauben, zu demGute, welches nicht mehr werth als 20000 Thlr. und dazu nochmit 6700 Thlr. Tehnsschulden beschwert sei, Blitbelehnte (ihrennächsten Agnaten und Vetter, den Amtshauptmann zu Dornburg,Tarl Friedrich von Tümpling und dessen Söhne) anzunehmenund noch ein Tapital von 3000 Thlr. aufzunehmen. Die Ver-wandlung in Trbe und die Annahme von Nlitbelchnten sei ihnendarauf nicht gestattet, wohl aber ihnen erlaubt worden, unter derBedingung der Erlegung von (000 Thlr. in die Geheime Tabinets-
verfall gerathen sci, die Familien von Münchhansen und von Bärenstein imBesitz von ksciligenkreuz, zuletzt der Kaufmann Wapler, von dessen Erben dasRittergut um die Mitte dieses Jahrhunderts zerschlagen worden ist.
^ ksauptstaatsarchiv Dresden, Acta, das Tümplingische Guth Schiebenbetr., zrzz—;soo, Loc. ^788.
^ Bl. s: ff.