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Hoff-prediger vom Hoff-Teuffel geprediget hat, der hiesige Hoff-Tcuffel Tümpling ist Gestern verreiset, ie mehr ich das Schreiben,So er an Moritz Wilhelm geschickt, lese, ie mehr ich böser drüberWerde, es ist ia ein iedrvedes Wort eine Maulschelle Werth" . . .„mit Tümpling und mit dein Teufsel werde ich Nimmermehr gutFreund, Tümpling muß fort, oder ich Will fort, und MoritzWilhelm soll meinen Fluch haben."
Am 22. März schreibt die Herzogin: „über Tümplingen willich an: jüngsten Gericht Ach, und Weh, schreyen, denn er ist einVerräther, ich habe einen Unsterblichen Haß biß in Meinen Todtvor ihm.*
Dennoch mußte auf ihre Bitte ihr Bruder eine Versöhnungmit Otto vermitteln; der treubesorgte Bruder schreibt ihr amZ. April darauf: . . . „es wird vor Ew. Liebden guth seyn, Wenndie Sache mit Tümplingen gantz zu Ende", ferner am 20. April:„Ich gratulire Ew. Liebden, daß es nunmehro mit Dein HoffMarschall von Tümpling alles vollkommen verglichen ist, wie Grmir denn vor meine Intorposition gedancket. Er erfreut sich, daßEr in das künfftige mit desto größerer Beruhigung. seine unter-thänigste Aufwartung und Respect gegen Ew. Liebden wird ab-statten können."
Der junge Herzog war inzwischen nach Wien wegen seinerStiftsbelehnung gegangen, Otto war ihn: dorthin gefolgt, was dieHerzogin wieder mit Mißtrauen gegen beide erfüllte. So schreibtdie Herzogin am sk. Juli in einer Nachschrift: . . . „man sihts
" Ihr Bruder antwortete ihr (2S. März) aus der Moritzburg (Zeitz):. .. „Mit dem Herrn Hoff Marschall Tümplingen mäßigen Sich Ew. Liebdenin Ihren Zorn, ich bitte so sehr, als ich ans treuer Devotion bitten kann,darnmb. Ich höre Lw. Licbden haben Ihn wieder garstig gegen den HertzogAugusten geheißen, Sie wollten Tümplingen lassen Arm und Bein entzwei-schlagen, ja selbst den Degen in Leib stoßen ... Ew. Liebdcn würden schlechteEhre und Oortheil davon haben, wenn sich der König Augustus (welches ge-wiß, wenn Ew. Liebden von den geschmähe und gedrohe nicht ablassen, ge-schehen wird) Tümplingcns nachdrücklich annehmen."
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