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ihn der Herzog, welcher sich, in zweiter Ehe, am ((.October (652mit Magdalena Sibylla, Tochter des Aurfürsten Johann Georg I.und Wittwc des Prinzen Christian von Dänemark (vgl. S. 205)vermählt hatte, zu seinen? Hausmarschall. Er wohnte fortan aufdem Schlosse zu Altenburg. —
Bald daraus, an? 23. April (657, verlor er zu Tümplingseinen hochbetagten Vater.^ In den? mit seine??? Neffen RudolfHeinrich an? 3. October dieses Jahres abgeschlossene?? Erbthcilungs-reeeß (S. 206) übernahm er Tümpling.
Herzog Friedrich Wilhelm, welcher Philipp wohl wollte, schloßdarauf mit ihm unter'??? (7. Juni (653 de?? „Tausch- und Be-gnadigungs - Rcceß" ab, durch welchen der Herzog de??? HauseTümpling „wie wohl der Tausch etwas ungleich, um des vonTümplings geleisteter und noch verhoffender treuen Dienste Wille??,aus sonderbaren Gnaden" die Schriftsässigkeit, die Ober-gerichtsbarkeit in Dorf, Feld und Flur zu Tümpling, Stöben,Wonnitz und Lcislau und das Recht der hohen Jagd inTümplinger Flur, den? Stauditz, den? Pricßnitzer Holz und ii? de??herumliegenden Hölzern und Büschen unter gewissen Bedingungen(Urkunden-Anhang 2) verlieh, wogegen Philipp sich anheischigmachte, den von seine??? Better Ada??? Friedrich auf Posewitz be-sessenen dritte?? Theil der Obergcrichte zu Stadt Sulza an denHerzog zu bringen (S. 5l().
Der Herzog unterzeichnete eigenhändig den Receß.^Am 26. Juni (653 kamen die Amtsschosser zu Camburg undRoßla, Johann August Gotter und Michael Airchner (II. (35), in
Gott, der ihn von Kindesbeinen ai? stetig? an unterschiedenen Lsöfen wiirdig-lich heruinbgcführt, der wolte ihn wieder nach ksofc führen und daselbst seinLeben seeliglich vollführen und beschließen lassen."
6 In demselben Jahre starb auch Johannes Gxensticrna in Wismar.
Vergl. die Gerichtsbarkeit der Tümpling bis t2ö? in Bd. I. 5os unddie Berichtigung dazu in Bd. II. 782.
Über Leislau vcrgl. S> Z8Z und 20s.